Freibäder-Öffnungen: Warten auf die Verordnung und der Versuch der Vorbereitung darauf
WELS/MARCHTRENK. Der Teufel steckt im Detail. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren in den Freibädern der beiden Städte in der Region. Technisch ist man gerüstet, jetzt geht es um die genauen Covid-Vorschriften.

Am Mittwoch, 19. Mai, können die Freibäder aufsperren. Die Vorbereitungen sind im Gange, aber es heißt trotzdem noch Aufpassen: „Wir warten auf den genauen Wortlaut. Dann werden wir weitersehen. Ich hoffe, dass die Regeln klar und eindeutig sind“, meint der Welser Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FP). An schönen Tagen werde man - ebenso wie in Marchtrenk - mehr Personal einsetzen, um schon beim Eingang auf alle Regeln hinweisen und ob auch alle notwendigen Unterlagen vorhanden sind: „Wenn die Registrierungspflicht auch für Freibäder kommt, dann wird es zu längeren Wartezeiten kommen“, befürchtet Kroiß. Der Marchtrenker Bürgermeister Paul Mahr (SP) sieht die Sachlage ähnlich: „Es braucht klare Vorschriften, was an Tests und so weiter notwendig ist, um ins Freibad gehen zu können. Wir wollen nicht mit Konsequenzen drohen müssen und lange Diskussionen an der Kassa führen“, stellt Mahr klar. Woanders wird es aber sicher Konsequenzen geben. Denn das Wildparken rund um das Freibad ist nicht nur dem Bürgermeister ein Dorn im Auge: „Wir werden rigoros dagegen vorgehen. Es geht um Feuerwehrzufahrt und Anrainer. Vor allem im Bereich der Schifferstraße werden wir gegen die Wildparker vorgehen“.
Sauna in Wels
Ob die Sauna im Welldorado öffnet ist noch nicht entschieden: „Wenn es heißt 20 Quadratmeter pro Person, dann macht eine Öffnung keinerlei Sinn“, meint Kroiß.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden