Radprüfung: Nur 28 von 171 Kindern sind jetzt angetreten
WELS. Ein Viertel der Viertklässler sind bei der Radprüfung vor den Sommerferien durchgefallen oder nicht angetreten. 171 hätten also zur Nachprüfung antreten sollen. Gekommen sind 28 und vier haben die Prüfung nicht bestanden.

Für den Spitzenkandidaten der Volkspartei, Andreas Weidinger, der im Brotberuf Polizist und im Stadtpolizeikommando für Verkehrsangelegenheiten ist, ist diese Bilanz „erschütternd und traurig zugleich“: „Wir müssen mehr Bewusstseinsbildung machen und den Eltern erklären, wie wichtig es ist, dass die Kinder sicher mit dem Rad unterwegs sein können“. Der Aufruf der Stadt nach den Fahrsicherheitskursen in den Ferien habe offensichtlich nichts gebracht: „Außerdem erneuern wir die Forderung nach einem Verkehrssicherheitsgarten wie vor Jahren beim Lokalbahnhof. Wir können uns auch temporäre Lösungen am Messegelände vorstellen. Vielleicht sollte man so einen Verkehrssicherheitsgarten in die Überlegungen für die Nutzung des Messeareals Ost einbeziehen“, meint Weidinger.
„Ausbauen und adaptieren“
Die Kritik an den Kursen in den Sommerferien kann SP-Verkehrsreferent Klaus Schinninger nicht nachvollziehen: „Es waren auch Kinder dabei, die die Nachprüfung absolviert haben. Wichtig war für mich, dass die Möglichkeit gegeben wird, mit Verkehrsexperten zu trainieren. Der Friedenspark in der Gartenstadt hat sich dafür bewährt. Wir können dieses Areal ausbauen und adaptieren. Wir müssen nicht langwierig suchen. Der ehemalige Kiwanis-Verkehrssicherheitsgarten war nicht größer“, ist sich Schinninger sicher.


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