Art on Display: Wenn das Home Office zum Ort der Kunst wird
WELS. Ausstellungsmöglichkeiten für bildende Künstler werden immer weniger. Warum nicht das Home Office nutzen, dachten sich die beiden Kunstexpertinnen Angelika Doppelbauer und Monika Klinger und brachten Art on Display auf den Weg, die Kunstausstellung im Home Office.

Ziel des Projektes ist, qualitätvolle Werke oberösterreichischer Künstler auch in Zeiten von Einschränkungen zu zeigen. Wenn Menschen nicht in Ausstellungen gehen können, kommt die Kunst zu ihnen nach Hause, erklären die beiden Kunstexperten. Doppelbauer und Klinger erarbeiten für ein Unternehmen eine exklusive Ausstellung mit einem relevanten Thema. Die einzelnen Kunstwerke werden für drei Monate zu den Mitarbeitern nach Hause gebracht. Das kann ein Gemälde sein, ein Foto oder eine Skulptur. Die Größe wird dem individuellen Platzangebot angepasst. Im besten Fall sind die Kunstwerke im Home Office so platziert, dass sie bei einem Online-Meeting im Hintergrund zu sehen sind. Hängt oder steht das Kunstwerk zu Hause nicht hinter dem Computer, wird ein Foto davon als Hintergrundbild eingespielt. Bei Videokonferenzen ist die Ausstellung auf den Bildschirmen der Mitarbeiter zu sehen.
Es werden die Kunstwerke aber nicht auf das Geratewohl vergeben: „Wir lernen die Mitarbeiter kennen und fragen sie nach ihren Vorlieben. Danach suchen wir die einzelnen Werke aus und liefern auch noch Informationen dazu! Das Kunstwerk ist wie ein Gast, den man nach und nach kennen und schätzen lernt“, sind sich die Initiatoren sicher.
Mehr Informationen unter www.art-on-display.at


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