Es werden Freiwillige für die Welser Caritas-Sozialberatung gesucht
WELS. In der Caritas Sozialberatungsstelle finden Betroffene Rat und auch Hilfe. „Gemeinsam mit den Betroffenen planen wir die notwendigen Schritte aus der Krise. Bei der Umsetzung bräuchten manche von ihnen allerdings mehr Begleitung, weil ihnen beispielsweise das Ausfüllen von Formularen Schwierigkeiten bereitet oder sie nicht wissen, wie sie einen Umzug bewerkstelligen sollen“, erklärt Renate Pointner von der Einrichtung.

Es wird gemeinsam mit den Hilfesuchenden langfristig ein Weg aus der Krise erarbeitet. „Das kann der Umzug in eine günstigere Wohnung genauso sein wie ein Antrag auf sozialrechtliche Ansprüche, die bisher noch nicht geltend gemacht worden sind“, weiß Pointner.
Für viele ist aber das Ausfüllen von Anträgen ein großes Problem und Hürde. Es fehlt an der Kompetenz oder es besteht eine Sprachbarriere. Neben diesen bürokratischen Schwierigkeiten gibt es auch Menschen, die eine handwerkliche Hilfe benötigen. „Beispielsweise weiß eine alleinerziehende Mutter oft nicht, wie sie einen Umzug bewerkstelligen soll, weil ihr das persönliche Unterstützungssystem fehlt und kein Geld für Handwerker oder eine Übersiedlungsfirma da ist“, erklärt die Sozialberaterin. Für diese Aufgaben sucht die Caritas nun Freiwillige, die auf ihre Tätigkeit vorbereitet und auch währenddessen begleitet werden. Wer als Umzugshelfer*in unterstützen möchte, sollte handwerklich geschickt und körperlich fit sein sowie einen Führerschein B haben.
Alle Freiwilligen werden von der Caritas versichert, bekommen eine Fahrtkostenvergütung beziehungsweise Aufwandsentschädigungen.
Für die Sozialberatungsstelle sucht die Caritas nun Freiwillige. Interessierte können sich ab 10. Jänner unter 0676/87762017 oder ursula.hois@caritas-ooe.at melden.


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