Diskussionen rund um die Unfall-Kreuzung haben bereits begonnen
STEINERKIRCHEN. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall kurz vor dem Jahreswechsel im Ortsteil Linden ist Bewegung in die Causa gekommen. Immer wieder kommt es dort zu gefährlichen Situationen, wie die Anrainer berichten.

Zur Vorgeschichte: Am Dienstag, 28. Dezember, missachtete ein 18-jähriger Autolenker die Stopp-Tafel bei der besagten Kreuzung. Es kam zum Zusammenstoß mit einem LKW. Bei dieser Karambolage kamen beide Insassen zu Schaden. Der 16-jährige Beifahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Vorschläge
„Bitte, entschärft endlich diese Kreuzung“, spricht Harald Scheureder vielen Anrainern aus der Seele. Es steht die Gründung einer Bürgerinitiative im Raum: „Nach dem tödlichen Unfall 2020 hat sich bereits einiges getan. Größere Stopp-Schilder wurden beispielsweise aufgestellt und noch einiges mehr wie besser sichtbarere Bodenmarkierungen. Es ist besser geworden, keine Frage. Aber ich sehe es jeden Tag aus dem Fenster, wie es an dieser Kreuzung zugeht. Es gibt zu viele gefährliche Situationen und jetzt leider wieder einen Toten“, meint der Anrainer. Es geht von jeder Seite leicht abschüssig in die Kreuzung, das erhöhe die Geschwindigkeit. Hier sieht Scheureder die besten Möglichkeiten bei der Auflösung der Gefahrenstelle: „Ein Kreisverkehr geht sich räumlich nicht aus. Eine Verlegung der Straße ist ebenso schwierig. Aber die Geschwindigkeit gehört einfach reduziert. Fixe Radaranlagen, Signalanlagen oder doch eine 30 km/h-Beschränkung“, fordert Scheureder.
VP-Bürgermeister Thomas Steinerberger unterstützt diese Forderungen und wird deutlich: „Warum kann man im Stadtgebiet von Wels, wie auf der Kolpingstraße, eine 30 km/h-Zone verordnen aber im Ortsgebiet von Steinerkirchen bei so einer Kreuzung nicht. Es braucht diese blinkenden Stopp-Tafeln, zumindest eine fixe Radaranlage und eventuelle Fahrbahnteiler auf beiden Seiten. Mit Hausverstand ließe sich einiges regeln und man muss sich nicht hinter Gesetzen verstecken“. Auch sollte man ein LKW-Fahrverbot andenken beziehungsweise den Schwerverkehr in Richtung Mautflüchtlinge genauer kontrollieren. Auch die bauliche Situation rund um die Kreuzung gehöre noch einmal kontrolliert. Stichwort: Sichteinschränkungen.
Die BH-Wels Land ist auf jeden Fall tätig geworden. Es gibt eine Verkehrszählung und weitere Gespräche mit den Betroffenen werden in Aussicht gestellt.


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