Figurentheaterfestival zeigte sich „von der besten Seite“
WELS. Die Kulturreferentin Christa Raggl-Mühlberger (FP) streut dem Figurentheaterfestival in ihrer Bilanz Rosen: „Das Figurentheaterfestival hat sich in diesem Jahr wieder von seiner besten Seite präsentiert und viele Besucher zum Lachen, Nachdenken und Schmunzeln gebracht“.

Es war die 30. Auflage des Figurentheaterfestivals. rund 3.200 Besucher verfolgten die 46 Vorstellungen von 18 Gruppen und Einzelkünstlern aus sechs Nationen. Sie zeigten die unterschiedlichsten Facetten, sei es spezielle Stücke für Kinder oder auch für Erwachsene. Den Abschluss gab ein Klassiker der Theaterwelt. Der Jedermann zeigte sich in den Minoriten, in der Figurentheater-Version. Ein besonderes Projekt fand heuer in Zusammenarbeit mit Schülern der Welser Berufsschule 1 unter der Leitung von Renate Scheinecker in Kooperation mit dem Metallkünstler Reinhard Jordan statt: Basierend auf einer Idee von Matthias Kuchta alias Lille Kartofler erarbeiteten die Schüler textlich und künstlerisch die Geschichte eines jüdischen Mädchens, das im Nazi-Konzentrationslager ermordet wurde. Die Arbeiten der Schüler waren in einer Ausstellung – die mit einer Videozuspielung von Kuchta tief bewegte – im Stadtmuseum Minoriten zu sehen.


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