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WELS. Bezirksrettungskommandant Andreas Heinz spricht Klartext. Am Wochenende sind in den sozialen Medien Gerüchte über schlechtes Essen und weitere Probleme im Transitquartier in den Messehallen 9 und 10 aufgetaucht. Gemeinsam mit der Stadt tritt er vehement dagegen auf.

Bei den Betten wartet ein Willkommenssackerl auf die Menschen. (Foto: Tips)
Bei den Betten wartet ein Willkommenssackerl auf die Menschen. (Foto: Tips)

Es gibt eine großzügige Spieleecke für Kinder. Haustiere bekommen Nahrung und können versorgt werden. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag. Frisches Obst und Tee sowie Kaffee und Getränke sind zur freien Entnahme den ganzen Tag über verfügbar. Es gibt Handyladestationen und freies Wlan. Die Menschen können sich frei bewegen und sind viel im Tierpark aber auch in der Stadt unterwegs. Seit Freitag Nacht ist das Transitquartier in den Messehallen 9 und 10 im Betrieb: „Es ist und bleibt ein Notquartier. Und es ist leider eine Messehalle und kein Hotel. Das sind ganz andere Voraussetzungen“, so Heinz. Deswegen mussten auch eigene Duschcontainer und Dixi-Klos in großen Mengen ins Messegelände gebracht werden. Derzeit sind rund 120 Flüchtlinge untergebracht, wo nicht nur die Registrierung passiert, sondern auch die grundlegendsten Bedürfnisse abgedeckt werden können. Genau die Registrierung erfordert Zeit und sorgt gewissermaßen für Staus.  Denn es fehlt einfach an Registrierungsgeräten. Doch die Verantwortlichen arbeiten auch hier an einer Beschleunigung der Abläufe, damit die Betroffenen schnell in die weiteren Unterkünfte gebracht werden können: „Im Notquartier des Roten Kreuzes in der Messehalle wird von allen Kräften sehr professionell gearbeitet. Die Gerüchte, die hier im Umlauf sind, muss ich entschieden zurückweisen. Alle ziehen an einem Strang und versuchen den Aufenthalt für die Flüchtlinge so angenehm als möglich zu gestalten.“, erklärt FP-Vizebürgermeister Gerhard Kroiß. Immer wieder tauchen kleinere Probleme auf, die aber rasch gelöst werden können. Die Einsatzkräfte arbeiten gut zusammen.

Kroiß weist unbedingt darauf hin, dass Sachspenden in der Messehalle nicht angenommen werden: „Die Volkshilfe Shops in Wels und Marchtrenk nehmen diese entgegen“, so Kroiß.


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