Bauschuttfirma bei Unfall-Kreuzung: Frust und Ärger bei den Anrainern
STEINERKIRCHEN. Die Kreuzung im Ortsteil Linden hat in den vergangenen Monaten traurige Berühmtheit erlangt. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen. Jetzt droht weiteres Ungemach. Es geht um eine Bauschuttfirma, die in Sichtweite eine Recycling-Anlage errichten will.

Die Anrainer haben sich schon seit Langem zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Seit der Gründung fordern sie verkehrsberuhigende Maßnahmen wie Bodenschwellen, eine fixe Radaranlage und ein Tempolimit von 30 oder 40 km/h. VP-Bürgermeister Thomas Steinerberger unterstützte diese Forderungen, doch von der Bezirkshauptmannschaft Wels-Land gab es eine negative Stellungnahme. Vor wenigen Wochen hat man Tafeln mit „Freiwillig 30“ aufgestellt. Doch halten will sich fast niemand daran.
Nun findet am Montag, 28. März, eine Bauverhandlung bezüglich einer Ansiedelung einer Bauschuttfirma statt: „Dieses Projekt wurde bereits 2018 erstmals eingereicht, durch Mängel bei den Gutachten und massiven Einsprüchen durch uns Anrainer aber abgewiesen – und nun in reduziertem Umfang erneut eingereicht, vermutlich auch um damit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu entgehen“, heißt es seitens der Bürgerinitiative. Sie befürchten eine weitere Steigerung des Schwerverkehrs und noch mehr gefährliche Situationen und womöglich Unfälle auf der Linden-Kreuzung.


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