Höchste Lebensqualität und Gesundheit müssen passen
WELS. „Wir wollen die Stadt mit der höchsten Lebensqualität werden“, gibt FP-Bürgermeister Andreas Rabl die Richtung vor. Das bedeutet auch, dass sich bei den Gesundheitszielen, die neu evaluiert wurden, einiges verändert hat.

Die alten zehn Gesundheitsgebote hatten eine Dekade auf dem Buckel. „Aktuelle Entwicklungen wurden nun in die neuen Welser Gesundheitsziele eingearbeitet. Ziel ist es, die Menschen in der Stadt möglichst gut bei der Erhaltung ihrer Gesundheit zu begleiten und zu unterstützen“, meint der zuständige Referent Vizebürgermeister Klaus Schinninger (SP). Das bedeutet, dass der psycho-sozialen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mehr Bedeutung geschenkt wird. Mobbing, Bodyshaming aber auch Corona-Depression lassen die Alarmglocken schrillen. Das bedeutet Bewusstseinsbildung aber auch bei den Angeboten nachschärfen. Ebenso will man den Wunsch nach regionalen Lebensmitteln verstärken.
Ein Schwerpunkt wird im kommenden Jahr auf Adipositas bei Kindern und Jugendlichen gesetzt. Das heißt, es werden Angebote für mehr Bewegung nicht nur bei Sportvereinen gesetzt. Das Projekt „Wels bewegt“ wird ebenfalls erweitert. Die Einheiten finden zu allen Tageszeiten vom Vormittag bis zum Abend und vorzugsweise wieder im Freien an öffentlichen Grünanlagen und Plätzen statt. Das endgültige Programm wird derzeit ausgearbeitet.


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