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SATTLEDT. Der Tag des Hl. Florian, der 4. Mai, ist auch der internationale Tag der Feuerwehrleute – jene besonders engagierten Menschen, die sich zum großen Teil ehrenamtlich in ihrer Freizeit für die Sicherheit der Mitmenschen einsetzen. Eine davon ist Sabrina Mayr, die sich auch in der Führungsebene ihrer Wehr engagiert.

Sabrina Mayr trägt bei der Feuerwehr Sattledt Verantwortung. (Foto: laumat.at)
  1 / 5   Sabrina Mayr trägt bei der Feuerwehr Sattledt Verantwortung. (Foto: laumat.at)

In den Kommandos der 41 Feuerwehren in Wels-Land übernehmen auch sieben Frauen Verantwortung. Eine davon ist Sabrina Mayr von der Freiwilligen Feuerwehr Sattledt. Über zehn Jahre hat sie sich als Jugendbetreuerin engagiert, seit vier Jahren ist sie zweite Stellvertreterin des Kommandanten.

Schon als Kind beigetreten

Die 26-Jährige ist bereits mit zehn Jahren zur Jugendgruppe der FF Sattledt gekommen. Als Kind hat sie nahe dem Feuerwehrhaus gewohnt und konnte es gar nicht mehr erwarten, beizutreten. Seit 16 Jahren setzt sie sich in ihrer Freizeit und ehrenamtlich für die Sicherheit der Sattledter Bevölkerung ein.

„Ich möchte etwas Gutes tun, Menschen helfen, dabei auch Freude bei meiner Arbeit haben. Außerdem habe ich meinen Freundeskreis bei der Feuerwehr“, erzählt sie über ihre Motivation, sich zu engagieren. Außerdem ist sie Mitglied einer ganzen Feuerwehrfamilie. Neben Sabrina sind auch ihr Mann Peter (das Paar ist seit rund zwei Jahren verheiratet), ihr Vater, ihr Bruder und ihr Schwiegervater bei der FF Sattledt engagiert: „Die Feuerwehr ist einfach eine total sinnvolle Freizeitbeschäftigung.“

Top ausgebildet

Zu ihrem Engagement gehört es auch, sich regelmäßig im Feuerwehrwesen weiterzubilden. Nach ihrer Ausbildung in der Jugendfeuerwehr hat sie im Aktivstand den Grundlehrgang und eine Ausbildung zur Jugendbetreuerin absolviert. Den Atemschutzlehrgang, die Lehrgänge zum Gruppenkommandanten, Zugskommandanten, Einsatzleiter und schließlich den Kommandantenlehrgang hat sie angehängt. Je höher der Ausbildungsgrad war, desto geringer war der Frauenanteil in den Kursen.

Engagierte Führungskraft

„Ich erfahre immer die volle Wertschätzung und den Respekt meiner männlichen Kollegen“, erzählt die Mittelschulpädagogin, die seit Kurzem in Karenz ist, dass sie weder in den Kursen noch in der eigenen Mannschaft je eine schlechte Dynamik erlebt hätte. An der Arbeit im Kommando mag sie neben der Jugendarbeit vor allem die Organisation von Veranstaltungen und die strategische Planung. Sie ist für die Beschaffung der Einsatzkleidung und Betreuung der Jugendlichen beim Übertritt in den Aktivstand verantwortlich.

Auch als Einsatzleiterin hat sie schon Erfahrung gesammelt: „Ich bin ein sehr strukturierter Mensch, deshalb mag ich die taktische Einsatzplanung.“ Wenn sie in wenigen Wochen Mutter ist, will sie sich weiterhin bei der Feuerwehr engagieren.


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