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WELS. Die Freiwillige Feuerwehr Wels rückte 2021 mehr als drei Mal täglich zu Einsätzen aus. Dabei wurden 178 Personen gerettet. Auch die gute Brandschutzorganisation trägt wesentlich zur Sicherheit des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Wels bei.

Brände von Mülltonnen können schnell sehr gefährlich werden. (Foto: laumat.at/Matthias Lauber)
  1 / 3   Brände von Mülltonnen können schnell sehr gefährlich werden. (Foto: laumat.at/Matthias Lauber)

Die FF Wels ist eine potente, schlagkräftige Feuerwehr mit 150 ehrenamtlichen Mitgliedern. Dank Investitionen in die Sicherheit durch politische Entscheidungsträger, die hohe Zivilcourage der Bevölkerung (von 133 Bränden waren 54 schon vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht), der Unterstützung von Betriebspersonal und Brandschutzbeauftragten sowie der guten Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen kann die FF Wels für 2021 wieder eine sehr positive Bilanz vorlegen.

Achtsamkeit wichtig

Viele Schadensfälle passieren in den eigenen vier Wänden. Die Bevölkerung verbringt – mit Lockdowns und Homeoffice –tendenziell auch mehr Zeit zuhause. Die Feuerwehr ruft daher zu mehr Achtsamkeit im eigenen Haushalt auf: Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen, auf Haustiere und Kinder achten; das kurze Telefonat während des Kochens lenkt ab und auf angebrannte Speisen kann schnell ein Brand von Kücheneinrichtungen folgen.

Rauchmelder sind Lebensretter

Erfreulicherweise gab es im letzten Jahr im Stadtgebiet keine Brand- und Rauchtoten, denn Rauchmelder sind Lebensretter! Mit 85 Dezibel warnen die Homemelder auch im Schlaf vor dem leisen Erstickungstod. Von den 127 Kleinbränden wurden 43 von automatischen Brandmeldern entdeckt. Dies bedeutet eine Erfolgsquote von 34 Prozent.

Sensibler sein beim Müll

Auch im Jahr 2021 kam es zu Bränden von Müll (18). Daher ist es wichtig, keine heiße Asche im Müll zu entsorgen, aber auch Müllsammelstellen bei Wohnblöcken als Präventivmaßnahme zu versperren, damit keine unbefugten Personen Zutritt haben. Im abgelaufenen Jahr ereigneten sich keine wesentlichen Dienstunfälle. Es wurden keine Feuerwehrfrauen und -männer verletzt.

Großer Mehrwert

Zu erwähnen ist auch, dass nicht nur die Bevölkerung vom Engagement und Einsatz der Florianijünger profitiert. Die Feuerwehrmitglieder haben eine fundierte Ausbildung im Brandschutz, die auch einen Mehrwert für die Betriebe darstellt, weil sie von der Fachexpertise ihrer Mitarbeiter profitieren. Generell ist die Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Feuerwehr eine enge. Als Anerkennung gibt es auch Auszeichnungen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene für „feuerwehrfreundliche Arbeitgeber“. Dankenswerterweise gibt es Unternehmen, die Sonderurlaube für Aus- und Weiterbildung und Freistellungen für den Einsatz während der Arbeitszeit gewähren. Das wiederum steigert die „Attraktivität der Arbeitgeber“.

Feuerwehrler werden

Die Mannschaft um Kommandant Franz Humer freut sich jederzeit über Neuzugänge! Ganz egal ob Mann, Frau, Kind ab zehn Jahren oder Jugendlicher.

  • Gesamteinsätze: 2.468 – das entspricht rund 6,8 Einsätzen pro Tag
  • Interventionen zu Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen: 1.274
  • „echte“ Brandeinsätze: 133
  • Gerettete Personen: 178
  • Gerettete Tiere: 22
  • Böswillige Alarme: 23
  • Von 127 Kleinbränden wurden 43 von „Brandwächtern“ entdeckt.
  • 4.199 Stunden Aus- und Weiterbildung
  • Mannschaftsstunden: 35.726
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Dein persönlicher Ansprechpartner ist Gerhard Filla.
Tel. 07242/42230-2280
information@feuerwehr-wels.or.at
www.feuerwehr-wels.or.at

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