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WELS. 35 Interessierte folgten der Einladung der Donauschwaben zu einem historischen Spaziergang auf dem Gelände des ehemaligen Lager 1001. Donauschwabe und Marchtrenker SP-Bürgermeister Paul Mahr und der Welser Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Grüne) waren mit dabei bei der Zeitreise in die Vergangenheit.

Auch in der Zeltkirche machte die interessierte Gruppe Station. (Foto: Privat)
Auch in der Zeltkirche machte die interessierte Gruppe Station. (Foto: Privat)

Gestartet wurde mit einer Einführung zur Geschichte des Lagers und zur Entstehung der Pfarre St. Stephan und der Stephanssiedlung. Danach folgte ein Spaziergang zum letzten physischen Zeitzeugen. Einzig eine Holzbaracke in der Schulstraße erinnert noch an das ehemalige Flüchtlingslager 1001, diese steht seit 2019 unter Denkmalschutz. Es wurde sich an die bewegten Zeiten erinnert. Manche natürlich tragisch, von Flucht und Vertreibung aus der gewohnten Umgebung. Doch bei weitem überwogen die positiven Geschichten vom Lagerleben, den Tanzabenden, Fußballspielen und Liebesangelegenheiten und dem Glück eine neue Heimat gefunden zu haben.


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