Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OFFENHAUSEN. Der Kindergarten weist weithin eine Besonderheit auf – er wird von einem Verein betrieben. Diesen Verein hat in den letzten 33 Jahren Josef Wurm mit viel Engagement geleitet.

  1 / 4   Josef Wurm (l.) übergab nach 33 Jahren die Obmannschaft des Kindergartenvereines an Ulrich Wolfsmayr. (Foto: GePaltinger)

„Hallo, Herr Wurm“ – so pflegten die Kinder des Kindergartens Offenhausen Josef Wurm zu begrüßen wenn der Vereinsobmann alle paar Tage in den Kindergarten kam. 33 Jahre hatte der 66-jährige pensionierte Bankdirektor die Verantwortung für den örtlichen Kindergartenverein. Die Obmannschaft hat er übernommen, als der Verein 1989 sein 100-jähriges Bestehen (noch am früheren Standort gegenüber dem Gemeindeamt) gefeiert hat. Damals war er Vater zweier Kindergartenkinder. Die Kinder sind längst erwachsen, der Vater ist dem Kindergartenverein aber Jahrzehnte treu geblieben.

Jahrhundertprojekt Neubau

Verändert hat sich im Kindergarten Offenhausen in den 33 Jahren viel. Das Kindergartengebäude wurde 2002 am heutigen Standort neu gebaut und 2017 erweitert, so konnte er sich von einer auf vier Gruppen vergrößern. Es wurde eine Krabbelstube eröffnet und 30 Sommerfeste hat man gefeiert. 80 Mitarbeiter und elf Zivildiener waren über die Jahre beschäftigt, 105 Personen engagierten sich im Vereinsausschuss. Die Betreuung der Kinder ging 1996 von den Kreuzschwestern an weltliche Pädagoginnen. Elke Auinger leitet seit damals den Kindergarten.

Verjüngtes Vorstandsteam

„Der Kindergartenverein hat mich immer fasziniert, darin sehe ich viele Vorteile. Hier sollen und können Leute, vor allem auch Eltern mitreden, mitdenken, mitentscheiden und auch mitarbeiten“, sagt der ehemalige Vereinsobmann, der im Rahmen der Jahreshauptmannschaft die Obmannschaft an Ulrich Wolfsmayr übergeben hat. Der 38-Jährige ist, wie Wurm damals, Vater von zwei Kindergartenkindern. Außerdem wurde das gesamte Ausschussteam verjüngt.

Gartenbank zum Abschied

Der Kindergarten, der Kindergartenverein und die Kinder sind Wurm über die Jahre ganz besonders ans Herz gewachsen. „Ich bin immer sehr gern ins Haus gekommen“, sagt er. Sponsoren gefunden und dadurch einen finanziellen Spielraum zu haben, darauf ist er besonders stolz. Auch das Feiern der Feste im kirchlichen Jahreskreis und das Sommerfest waren dem Obmann immer ein Anliegen. Zu den wesentlichen Aufgaben gehörten auch die Personalentscheidungen. Den scheidenden Vorstandsmitgliedern Bettina Eder und Gertrude Stürzlinger wurden bei der Jahreshauptversammlung mit Geschenken und eigens getexteten Liedern gedankt. Für Wurm gab es neben einem Lied, Standing Ovations und eine gemütliche Gartenbank.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden