Gedenken und Vermittlungsarbeit haben einen hohen Stellenwert

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Gerald Nowak Tips Redaktion Gerald Nowak, 17.05.2022 07:00 Uhr

WELS/GUNSKIRCHEN. Der private Verein Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) hat am Areal des ehemaligen KZ-Außenlagers ein Grundstück gekauft, um einen Lern- und Gedenkort zu errichten. Deswegen fand auch die Befreiungsfeier genau dort statt.

Es begann mit einem „Walk of Solidarity“ vom KZ-Denkmal an der Bundesstraße 1 zum ehemaligen KZ-Gelände. An der Spitze dieses Walk of Solidarity gingen KZ-Überlebende gemeinsam mit VertreterInnen des Mauthausen Komitee Österreich und des Comitee International de Mauthausen.

Auch viele Jugendliche nahmen teil. „Für das MKÖ und sein Netzwerk haben das Gedenken und die Vermittlungsarbeit an Orten ehemaliger Außenlager seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Umso mehr freuen wir uns, nun am Ort des ehemaligen KZ-Außenlagers Gunskirchen einen würdigen Gedenkort zu etablieren. Wir danken Daniel Chanoch stellvertretend für alle Überlebenden und Opfer der Hölle von Gunskirchen für dieses Relikt“, sagte MKÖ-Vorsitzender Willi Mernyi. Chanoch übergab ihm ein Relikt für den geplanten Gedenkort. Er ist einer der letzten Überlebenden des KZ-Außenlagers Gunskirchen und reiste trotz seiner 91 Jahre aus Israel an.

 MKÖ-Vorstandsmitglied Robert Eiter organisiert jährlich die Befreiungsfeier in Gunskirchen in Kooperation mit der Marktgemeinde, der Gemeinde Edt bei Lambach und der Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa). In seinem Schlusswort wies Eiter auf die stark steigende Zahl rechtsextremer Straftaten in Österreich hin: „Deshalb tragen wir die Verpflichtung, wachsam und widerständig zu sein, beharrlich Aufklärungsarbeit zu leisten über faschistische Verbrechen damals und heute.“

 

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