Feuerwehr Eberstalzell fährt elektrisch

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Gertrude Paltinger, BSc Tips Redaktion Gertrude Paltinger, BSc, 03.07.2022 08:00 Uhr

EBERSTALZELL. Die Freiwillige Feuerwehr zeigt dass es geht. Sie ist eine der ersten Feuerwehren die ein vollelektrisches Einsatzfahrzeug in den Dienst gestellt hat. Das neue Kommandofahrzeug hat eine Reichweite von 330 Kilometern.

Die Gemeinde Eberstalzell ist bei Solarstrom und der E-Ladeinfrastruktur ein Vorreiter. Nun hat auch die Freiwillige Feuerwehr ein vollelektrisches Kommandofahrzeug. Es ist mit einer 75kWh Batterie ausgestattet und hat eine Reichweite von 330 Kilometern. Die Fahrt zur Einsatzstelle erfolgt somit vollelektrisch und damit lokal emissionsfrei. An der Einsatzstelle werden Abgasemissionen und Lärmpegel gesenkt, weil die Energie für Beleuchtung und technische Geräte aus den Hochvolt-Energiespeichern kommt. Das verbessert die Arbeitsbedingungen um das Fahrzeug und reduziert den Stresslevel der Einsatzkräfte. Das Fahrzeug ist für eine 4-köpfige Besatzung ausgelegt.

Bedenken dass die Reichweite nicht ausreichen wird hat man bei der Einsatzorganisation nicht. Für die Feuerwehr sind die meisten Fahrten im Gemeindegebietes. Selbst wenn sich ein Einsatz über 24 Stunden hinweg streckt, reicht die Akkukapazität aus, um das Fahrzeug den ganzen Tag zu beheizen und mit Strom für Funk und Beleuchtung zu versorgen. Auch die Reichweite im Sommer, im Winter und bei Großschadensereignissen in ganz Oberösterreich wurden genau berechnet und ausgetestet.

Auch die Ladetechnik hat die Feuerwehrmänner überzeugt. Die Akkus sind in 30 Minuten auf 80 Prozent Kapazität nachladen. Im Regelfall wird das Fahrzeug im Feuerwehrhaus geladen, mit an Bord ist aber auch ein mobiles Ladekabel.

„Es ist uns gelungen, ein Kommandofahrzeug mit PKW-ähnlichen Fahreigenschaften aufzubauen. Alle Ausrüstungsgegenstände konnten wir verstauen, die wir als notwendig erachten, um einen Einsatz im Gemeindegebiet zu koordinieren, sowie auch unsere Aufgaben als Führungsfahrzeug nachzukommen“, resümiert Kommandant Wolfgang Scheureder.

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