Welser Weihnachtswelt: wichtiger Faktor für die Stadt
WELS. Es steht viel auf dem Spiel: „Wir müssen 100 Millionen Euro Gesamtumsatz in der Adventzeit in der Stadt verteidigen“, sagt Wels Marketing- Direktor Peter Jungreithmair. Und in dem Feld von Krieg, Inflation und angespannter Stimmung wird dies nicht einfach sein. Aber die Bemühungen für die Weihnachtswelt sind groß, damit das Vorhaben auch gelingt.

Die Innenstadt putzt sich heraus. Die Hütten für die Bergweihnacht am Stadtplatz sind angeliefert. Die Beleuchtung am Ledererturm ist schon getestet. Am Freitag, 18. November, öffnet die Weihnachtswelt die Pforten. Es geht um Emotionen und hier ist vor allem das Thema Beleuchtung im Fokus. „Der Lichterpfad mit unterschiedlichen Figuren wird länger“, verspricht FP-Bürgermeister Andreas Rabl. Es wird ein Weg über Stadtplatz, Pollheimerpark, Gösser Biergarten und Kaiser Josef Platz mit unterschiedlichen Figuren geschaffen: „Letztes Jahr sind viele Verwandte und Bekannte, teilweise aus 60 bis 70 Kilometern Entfernung, nach Wels gekommen, um sich den Lichterpfad anzusehen“, erinnert sich der Obmann der Tourismusregion, Helmut Platzer. Neben dem Ledererturm kommt auch gleich die größte Figur: Der „Tourismus-Hirsch“ hat eine Höhe von 6,5 Metern. Der Beiname deswegen, da ihn der Tourismusverband finanziert. Generell wird es Änderungen geben. Die Edelweiß- und die Steiner-Hütte wechseln auf den Minoritenplatz, ebenso der beliebte Kinderzug. Im Pollheimerpark bleiben das Ponyreiten und zwei Fahrgeschäfte. Der Gösser Biergarten setzt weiter auf seine traditionellen Getränke. Man will aber das musikalische Angebot ausbauen. Unterschiedliche Chöre werden ebenso durch die Stadt ziehen. Auch die Perchten kommen am 8. Dezember zu Besuch. Die Weihnachtswelt hat von 18. November bis 24. Dezember geöffnet. Der Lichterpfad leuchtet bis 2. Februar weiter. Geöffnet hat natürlich auch wieder das Himmlische Wolkenreich des Christkinds im Ledererturm (donnerstags bis sonntags). Dort können die Kinder ihren Wunschzettel ans Christkind abgeben. Jeder Brief wird beantwortet, verspricht der Bürgermeister.


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