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GUNSKIRCHEN. Im Rahmen der Sternsinger-Aktion gehen in Oberösterreich rund 16.000 Kinder und Jugendliche von Haus zu Haus und bringen den Segen für das neue Jahr. Thomas Holzleitner, Valentin Hummelbrunner und Magdalena Kleeberger sind schon längst erwachsen, als Sternsinger sind sie trotzdem noch gemeinsam unterwegs, heuer schon zum 17. Mal.

Magdalena Kleeberger, Valentin Hummelbrunner und Thomas Holzleitner (v.l.) aus Gunskirchen sind seit 16 Jahren gemeinsam als Sternsinger unterwegs. (Foto: GePaltinger)

Als sie die dritte Klasse Volksschule besuchten, waren Thomas Holzleitner, Valentin Hummelbrunner und Magdalena Kleeberger zum ersten Mal gemeinsam als Sternsinger im Einsatz. Und diese schöne Geste haben sie sich über die Jahre beibehalten, bis ins Erwachsenenalter. Wenn sie heuer erneut gemeinsam in den Ortschaften Fernreith, Riethal, Oberriethal und Vornholz von Haus zu Haus gehen, ist es das 17. Mal, wie Magdalena Kleeberger nachgerechnet hat.

„Es ist ein schönes Ritual geworden und es ist für uns ein Fixpunkt im neuen Jahr. Wir besuchen fast immer die gleiche Gegend“, erzählt sie von vielen positiven Erfahrungen in den letzten 16 Jahren. Die 25-jährige Volksschullehrerin freut sich, etwas Gutes tun zu können und genießt das Treffen mit ihren ehemaligen Schulkollegen, wenn sie sich durch Schule, Studium und Beruf wieder eine Zeit nicht gesehen haben.

Die drei erwachsenen Sternsinger sind auf keine Begleitperson angewiesen und teilen sich ihre Route selbst ein. „Wir sind ein eingespieltes Team“, sagt Kleeberger.

Mit sinnvoller Aktion ins neue Jahr starten

„Vielen Menschen in der Welt geht es nicht gut. Beim Sternsingen starte ich mit einer guten Tat ins neue Jahr, das ist ein schönes Gefühl. Wir unterstützen damit viele gute Projekte“, erzählt der 24-jährige Thomas Holzleitner. Der Gunskirchner studiert Veterinärmedizin in Wien und stellt sich gerne für einen Ferientag in den Dienst der guten Sache. Wenn dieser Dienst dann auch noch mit guten Freunden gemacht werden kann, dann macht es auch richtig Spaß, wie er erzählt. „Viele Leute freuen sich, wenn wir kommen, vor allem die älteren. Viele spenden auch sehr großzügig“, fügt Holzleitner hinzu.

Mit Freunden zusammen

Von der Freude, wieder Zeit mit seinen Freunden zu verbringen und gleichzeitig etwas Gutes tun zu können, kann auch der dritte im Bunde, Valentin Hummelbrunner, berichten. Dem 24-jährigen Tischlermeister ist es ein Anliegen, nicht nur Geld, sondern mit dem Sternsingen auch Zeit spenden zu können. „Dort, wo wir unterwegs sind, kennen wir fast alle und die Leute kennen uns. Und es ist auch eine Gaudi“, ergänzt er, warum ihm das Sternsingen nach so vielen Jahren immer noch Freude macht.

Sternsinger-Aktion in Oberösterreich

Bis 6. Jänner gehen 16.000 Mädchen und Buben der Jungschar in ganz Oberösterreich von Haus zu Haus und bringen den Segen für das neue Jahr. Sie unterstützen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dabei 500 Sozialprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.


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