Freitag 24. Mai 2024
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STADL-PAURA. Die zweiten Klassen der technisch-naturwissenschaftlichen Mittelschule Stad-Paura haben sich im Religionsunterricht mit Kolumbien beschäftigt und ein Theaterstück einstudiert, um Spenden für ehemalige Kindersoldaten zu sammeln.

Religionslehrerin Renate Aicher (2.v.r.) erzählte den Kindern von Kolumbien und den schlimmen Erfahrungen der Kindersoldaten. (Foto: MS Stadl-Paura)
photo_library Religionslehrerin Renate Aicher (2.v.r.) erzählte den Kindern von Kolumbien und den schlimmen Erfahrungen der Kindersoldaten. (Foto: MS Stadl-Paura)

Kolumbien ist ein wunderschönes Land, doch es gibt dort auch sehr viele Probleme. Gewalt und Drogenmissbrauch sind an der Tagesordnung und besonders schlimm ist das Leben von ehemaligen Kindersoldaten. Sie landen oft auf der Straße, betteln, stehlen und nehmen Drogen. Pater Gabriel Mejia bietet diesen Kindern ein Dach über dem Kopf an und hilft ihnen, sich wieder an ein Leben mit festen Regeln und ohne Drogen zu gewöhnen.

Die zweiten Klassen der Mittelschule Stadl-Paura wollen dazu beitragen, dass solchen Straßenkindern geholfen werden kann. Darum haben sie mit viel Begeisterung im Religionsunterricht ein Theaterstück einstudiert und es allen Schülern und einigen Eltern vorgespielt. Weil alle Besucher um einen Euro Eintritt gebeten wurden, konnten 325 Euro gesammelt werden, die nun Pater Gabriel und seinem Projekt zugute kommen. Religionslehrerin Renate Aicher freut sich über die gelungene Aktion: „Richtige Schauspieltalente kamen da zum Vorschein. Außerdem haben sie in kurzen Referaten das Land Kolumbien vorgestellt und am Schluss eine Quizshow mit dem Publikum veranstaltet.“


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