Alleinerziehende mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine lassen
WELS. Seit mehr als zwei Jahren unterstützt der Verein RheaA (Regionale Hilfe für Alleinerziehende) Betroffene auf den unterschiedlichsten Ebenen. Von Beratungen bis zum Nimm- und Bringladen haben die ehrenamtlichen Helfer alles im Angebot. Infos: www.rhea-wels.at

Die Situation für Alleinerziehende ist nicht einfach. Es bedeutet Verantwortung, Stress, schlussendliche auch oft Überforderung und Armutsgefährdung. „Wir haben seit unserer Gründung 70 Alleinerziehenden geholfen. Etwa zehn Prozent davon sind Väter“, sagt Obfrau Doruntina Kosumi. Sie ist selbst Mutter einer vierjährigen Tochter. Bei den Treffen im Freiraum Wels am Areal des Alten Schlachthofes können sich Betroffene jeden ersten Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr austauschen. „Wir helfen bei Fragen im rechtlichen und sozialen Bereich und organisieren die unterschiedlichsten Veranstaltungen“, so die Obfrau.
Spenden von Kinderartikeln aller Art, Möbeln und Bekleidung werden an Alleinerziehende weiter gegeben. Gesucht werden weiterhin Freiwillige, die sich im Verein einbringen wollen, gefragt sind auch Handwerker wie Elektriker, die bei Reparaturen helfen können. Ein gegenseitiges Hilfs- und Unterstützungssystem ist in Planung, wenn Kinder plötzlich krank werden und die Mütter zur Arbeit müssen, aber keine Angehörigen da sind, die einspringen könnten, so die Vereinsvertreter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden