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WELS/OBERÖSTERREICH. Eine Umfrage des Landesjagdverbandes unter im Jahr 2024 frisch geprüften Jungjägern bestätigt die gute Nachwuchsarbeit. Insgesamt stellten sich 1.006 Jäger der Prüfung. Aus Wels und Wels-Land haben 45 Jungjäger die umfassende Ausbildung positiv abgeschlossen.

In Wels fanden im vergangenen Jahr fünf Jagdprüfungen statt. (Foto: OÖ LJV/Bez.Gr. Wels)
In Wels fanden im vergangenen Jahr fünf Jagdprüfungen statt. (Foto: OÖ LJV/Bez.Gr. Wels)

Die Auswertung von 228 Rückmeldungen zur Jungjägerausbildung in Oberösterreich zeigt ein klares Bild: Engagement, Kompetenz und optimale Wissensvermittlung sind die Grundpfeiler einer weidgerechten Jagd in Oberösterreich.

So zeigten sich etwa auf die Frage, ob unterschiedliche Module des Lehrplans gut genug vorbereitet gewesen seien, im Bereich „Zeitgemäße Land- und Forstwirtschaft“ mehr als die Hälfte höchst zufrieden mit dem Vermittlungsangebot. Ebenso herrschte in den Bereichen Jagdhunde (73 Prozent), Jagdgesetz (77 Prozent) und Lebensraumgestaltung/zeitgemäße Bejagungsmethoden (69 Prozent) höchste Zufriedenheit.

Gesamt beurteilten fast 70 Prozent der Befragten die Jungjägerausbildung mit der Bestnote. Weitere 26,75 Prozent bewerteten die Kurse und die Prüfung mit gut.

Waffe ist kein Motiv

Eindeutig ist auch die Antwort auf die Frage nach dem Motiv, warum die jungen Menschen sich letztlich entschlossen haben, die Jagdprüfung abzulegen: Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) gaben an, aus „Interesse an der Natur und den Tieren“, den Jagdkurs zu absolvieren.

Spannendes Detail: Kein einziger Jungjäger gab an, die Jagdkarte zu machen, um „eine Waffe zu besitzen“. „Die Befragung widerspiegelt genau das, was uns beim Landesjagdverband besonders wichtig ist: Wir wollen den angehenden Jägern eine fundierte Ausbildung angedeihen lassen, um letztlich den grünen Nachwuchs bestens gerüstet ins Revier entlassen zu können“, so Geschäftsführer Christopher Böck vom Landesjagdverband.

Frauen schneiden besser ab

2024 wagten sich in Oberösterreich 1.006 Personen auf den jagdlichen Prüfstand (76 Prozent Männer, 24 Prozent Frauen). Zwölf Prozent konnten die Prüfung nicht bestehen. In Wels traten 55 Personen zur Jagdprüfung an, 42 Männer und 13 Frauen. 45 konnten ihre Jagdausbildung positiv abschließen, wobei die Erfolgsquote bei den Frauen höher ist: Elf Jungjägerinnen haben die Prüfung bestanden sowie 43 Jungjäger.


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