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THALHEIM. Im Dezember 2022 fiel der Startschuss für den Ortsbus Timo, der das Betriebsbaugebiet Am Thalbach mit dem Bahnhof Wels verbindet. Mit einer Streckenführung, die bisher nicht vom öffentlichen Nahverkehr erschlossene Siedlungsgebiete in der Marktgemeinde abdeckt, ist Timo die perfekte Ergänzung zu den Überlandbussen, die auf den Hauptverkehrsstrecken unterwegs sind. Das belegen auch die Fahrgastzahlen

Beim Mobilitätsfest 2022 schauten sich Gemeindevertreter von Thalheim und Wels sowie Vertreter des OÖVV den zukünftigen Timo genau an. Heute freuen sich alle inklusive Bürgermeister Andreas Stockinger (5.v.r.) und Vizebürgermeister Ralph Schallmeiner (3.v.l.) über die positive Entwicklung von Timo. (Foto: Marktgemeinde Thalheim / Eva Schedlberger)

2024 fuhren im Durchschnitt über alle Wochentage gesehen, 25,3 Prozent mehr Personen mit Timo als im Jahr 2023. 2023 waren es 29.217 Fahrgäste, im Vorjahr schon 36.606.

Neben Schülern und Pendlern nutzen auch viele ältere Thalheimer den Bus. Mit der Erweiterung der Betriebszeiten am Abend, um den Lehrenden und Schülern der Landesmusikschule eine sichere Heimfahrt Richtung Wels zu ermöglichen, wurde bei der letzten Fahrplanumstellung im vergangenen Dezember ein weiterer Schritt Richtung Stärkung des öffentlichen Verkehrs in Thalheim gemacht.

Bürgermeister Andreas Stockinger: „Es war ein gut überlegter, langwieriger Prozess und der Beschluss Timo einzuführen, hat sich letztendlich als Erfolgsmodell bestätigt.“

Thalheimer Grüne wollen mehr

Diese positive Entwicklung freut auch den Grünen Vizebürgermeister, Abgeordneter zum Nationalrat Ralph Schallmeiner, der den Erfolg gleichzeitig als Ansporn und Auftrag sieht, die Linie 15 aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken. „Die derzeit betriebene Linie 15 ist das beste Beispiel, wie Öffis nicht gestaltet werden sollen. Timo zeigt, was ein gut getaktetes, dem Bedarf entsprechendes Verkehrsmittel ausmacht. Wir Grüne wollen, dass es eine zweite Bustangente gibt, die diesem Anspruch gerecht wird. Diese soll von Schleißheim kommend auch Ottsdorf mitnehmen, dann durch die Siedlung Neue Welt und über die Rodlberger Strasse führen. Und sie muss wie Timo zumindest stündlich und auch am Wochenende fahren. Die derzeit von Schleißheim kommenden Überlandbusse sind hier keine Alternative.“

Schallmeiner und seine Partei wollen daher, dass spätestens mit der nächsten Ausschreibung von Linien durch den OÖVV diese Linie kommt. Bis dahin soll mit Schleißheim über eine mögliche Kooperation für ein solches Unterfangen gesprochen werden. Ebenfalls muss dafür noch die Erhaltung einer Linie zu den Schulen in Wels Neustadt in der Früh und zu Mittag geklärt werden. „Attraktive Öffi-Angebote werden angenommen. Umso wichtiger ist es, diese zu schaffen“, sagt der Vizebürgermeister.


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