Zentrum für Biodiversität Schmiding: „Eine Zeitreise durch die Evolution“
KRENGLBACH. Gleich nach dem Eingang begrüßen Dinosaurier die Besucher auch mit Geräuschen: „Ich glaube, dass wir das noch etwas leiser machen müssen“, lacht Wolfgang Artmann. Er ist nicht nur Gründer des Evolutionsmuseums, sondern auch des Zentrums für Biodiversität.

Eine Pyramide ist das Eingangstor zu der 6.000 Quadratmeter großen Erlebniswelt: „Es ist eine Zeitreise durch die Evolution. Es gab viele Anfragen von Schulen im Evolutionsmuseum, was eigentlich Biodiversität ist. Deswegen haben wir uns entschlossen, ein Zentrum zu errichten, wo nicht nur eine Zeitreise durch die Evolution möglich ist, sondern es macht Biodiversität begreifbar und vor allem angreifbar“, erklärt Artmann. Das Zentrum liegt angrenzend zum Zoo Schmiding. Es kann aber auch alleine besucht werden. Der Eintritt ist bei der Pyramide neben dem Parkplatz.
In einer begehbaren Erdkugel werden Fossilien gezeigt. Es folgen Gliederfüßer und Insekten. In Schautafeln wird die Geschichte erklärt. Der Bogen wird von der Naturwissenschaft bis hin zur kulturellen Entwicklung des Menschen gespannt. „Evolution bedeutet Veränderung, aber auch Anpassung“, stellt der Gründer klar. Einzelne lebende tierische Repräsentanten wie der Feuerhornvogel oder ein Ameisenbär sind zu sehen. Die Hotspots der Biodiversität (Himalaya, Südafrika, aber auch die Arktis) werden gezeigt. Einfache Schautafeln erklären die Wechselwirkung von klimatischen Änderungen und wie sich die Natur anpasst: „Nicht wir dürfen uns die Natur untertan machen, wie es in Europa oft so gesehen wird, sondern wir müssen uns anpassen“, so Artmann. Für Schulen gibt es Vermittlungsprogramme.


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