25 Jahre voller Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus
WELS. Das OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus kommt zum 25. Geburtstag wieder an die Gründungsstätte zurück. Im Bildungshaus Schloss Puchberg kamen die Vertreter der rund 100 Organisationen, die dieses Netzwerk bilden, zusammen.

Es begann im Jahr 2001 mit 26 politischen, kirchlichen, kulturellen und humanitären Organisationen. Mittlerweile gehören dem Netzwerk 100 Organisationen an, darunter die Katholische Aktion, die Volkshilfe, Pax Christi, die Gewerkschaftsjugend, SOS Menschenrechte, die Kinderfreunde, das Museum Arbeitswelt Steyr und die Omas gegen Rechts. Zuletzt ist die Hochschülerschaft der Johannes-Kepler-Universität beigetreten, die 27.000 Studierende vertritt. Das Netzwerk engagiert sich für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen alle Formen von Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus. Es arbeitet dabei eng mit dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) zusammen. Aber auch das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, „Stoppt die Rechten“ und SOS Mitmensch sind wichtige Partner.
Erfolge
In jüngster Zeit ist an Erfolgen die Umbenennung NS-belasteter Straßennamen in Braunau zu verzeichnen, die verhinderte Verlegung eines KZ-Mahnmals in Laakirchen und die Initiative für zwei grundlegende Rechtsgutachten – zur Entfernung von „Spuren des Nazismus“ (Markus Vašek) und zum antifaschistischen Verfassungsauftrag (Heinz Mayer).
Zweimal jährlich gibt es Kleine Netzwerk-Treffen in Linz und einmal jährlich ein Großes Netzwerk-Treffen im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels. An letzterem nehmen immer Personen und Organisationen aus mehreren Bundesländern sowie aus dem benachbarten Bayern teil.








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