2,7 Millionen Euro, damit der Grünbach versickern kann
WELS. Das Schotterbecken, in dem der Grünbach kontrolliert versickert, ist mehr oder minder ausgeschöpft. Für die Neuerrichtung investiert die Stadt 2,7 Millionen Euro.

Seit 2007 existiert dieses Schotterbecken. Jetzt geht nichts mehr. Grund dafür ist, dass die notwendige regelmäßige Entfernung der Schweb- und Feinteile an der Beckensohle nur bis zum Erreichen eines Mindestabstandes zum Grundwasser möglich ist, da es ansonsten verunreinigt werden würde.
Deshalb beschloss der Gemeinderat im vergangenen Dezember einstimmig den Grundstücksankauf für den Bau eines zusätzlichen Versickerungsbeckens in unmittelbarer Nähe zum derzeitigen. Der Preis dafür betrug rund 1,3 Millionen Euro, für die Errichtung sind weitere 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Nach Fertigstellung sollen die beiden Becken wechselweise betrieben werden. Möglich wird das durch eine frische Naturkiesauflage im alten Becken, die beim Aushub des neuen gewonnen wird. Im Laufe des kommenden Jahres wird dieses Projekt umgesetzt.
FP-Stadtrat Ralph Schäfer: „Das neue Sickerbecken am Grünbach erfüllt eine Doppelfunktion: Es nimmt das Wasser des Grünbaches kontrolliert auf, damit es bei Starkregen und Hochwasser nicht unkontrolliert dorthin fließt, wo es Schaden anrichtet. Gleichzeitig führen wir dieses Wasser gezielt dem Grundwasser der Welser Heide zu. Davon profitieren die Trinkwasserversorgung, die Betriebe mit ihrer Kühlung und alle, die mit Wärmepumpen heizen“.








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