Am Ende wissen, wie es geht: "Letzte-Hilfe-Kurs" in Wels
WELS. „Als mein Vater im Sterben lag, wollte ich einfach nur für ihn da sein – aber ich wusste nicht, wie.“ Mit diesen Worten beschreibt eine Teilnehmerin des „Letzte-Hilfe-Kurses“ in Wels, warum sie sich angemeldet hat.

„Im Kurs habe ich gelernt, dass es nicht um die richtigen Worte geht, sondern um Nähe, Zuhören und Aushalten. Das hat mir Sicherheit gegeben.“ Sterben gehört zum Leben – und dennoch fühlen sich viele im Umgang damit hilflos. Der „Letzte-Hilfe-Kurs“ bietet Raum, sich mit dem Lebensende auseinanderzusetzen, Unsicherheiten abzubauen und Wege zu finden, Menschen in ihrer letzten Lebensphase liebevoll zu begleiten.
Der Kurs vermittelt das „Kleine Einmaleins der Sterbebegleitung“ in vier Modulen und richtet sich an alle, die Schwerkranke oder Sterbende unterstützen möchten. Die Teilnehmer erhalten praktische Tipps zur Begleitung Schwerkranker und Sterbender, Orientierung im Umgang mit Tabus und Unsicherheiten und Impulse, um Gespräche über das Lebensende leichter zu führen.
„Unser Ziel ist es, dass 'Letzte Hilfe' wieder Allgemeinwissen wird – so wie Erste Hilfe“, sagt die Hospiz-Einsatzleiterin und zertifizierte Trainerin Daniela Feregyhazy Astecker.



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