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Team Felbermayr Simplon Wels startet mit großen Erwartungen in die Österreich-Radrundfahrt 2017

Leserartikel Robert Riedlbauer, 27.06.2017 06:56

Der Höhepunkt der heimischen Radsaison findet vom 2. bis 8. Juli 2017 statt:  Bei der 69. Internationalen Österreich-Radrundfahrt, die heuer über insgesamt 1.120 Kilometer und mehr als 8.600 Höhenmeter führt, hat sich das Team Felbermayr Simplon Wels viel vorgenommen. Mit Riccardo Zoidl hat das Team aus der Messestadt einen Fahrer in seinen Reihen, der die Tour im Jahr 2013 bereits gewinnen konnte. Aber auch das restliche Team um Matija Kvasina, Markus Eibegger, Stephan Rabitsch und Daniel Auer hat das Potential, bei einzelnen Etappen ganz vorne zu landen. Das Finale der Rundfahrt am 8. Juli mit dem Ziel in Wels motiviert die Equipe natürlich zusätzlich. „Ein Etappensieg und ein Platz unter den Top 10 der Gesamtwertung ist unser Ziel. Die Österreich-Radrundfahrt ist der Höhepunkt im heimischen Rennkalender und wir werden hier alles geben“, so Rennsportleiter Andreas Grossek. Beim Prolog am 2. Juli auf den Grazer Schloßberg haben sich zwei Fahrer besonders viel vorgenommen: Die Steirer Stephan Rabitsch und Lukas Schlemmer konnte den Schloßbergman bereits gewinnen und sind beim Rennen in ihrer Heimat besonders motiviert.
 

Bildtext: (Fotonachweis W+K Photo) Das Team Felbermayr Simplon Wels geht voll motiviert in die 69. Internationale Österreich-Radrundfahrt

Es wird für die Welser Radprofis aber alles andere als einfach sein, die gesteckten Ziele zu erreichen. Aber in den vergangenen Wochen hat die Welser Equipe mit ihren 12 Profis zahlreiche Siege und Podestplätze bei internationalen und nationalen Rennen und Rundfahrten einfahren können und zählt zu den stärksten Continental-Teams. Insgesamt gehen bei der traditionsreichsten Sportveranstaltung Österreichs vier World-Tour Teams, acht Professional Continental-Teams, alle sechs heimischen Conti-Teams und die italienische Nationalmannschaft an den Start. Zuletzt hat mit Elia Viviani, Olympiasieger in Rio de Janeiro 2016 im Omnium, ein weiterer absoluter Spitzenfahrer genannt. Der Top-Sprinter kommt als Kapitän der italienischen Nationalmannschaft nach Österreich. Interessant wird auch das Aufeinandertreffen der Messestädter mit Felix Großschartner (Team CCC Sprandi Polkowice) werden, der sich vor zwei Jahren im Felbermayr-Dress zum Glocknerkönig kürte.

Die Strecke der 69. Österreich Rundfahrt ist wieder sehr anspruchsvoll: ein Prolog, zwei Bergetappen, anspruchsvolle Teilstücke und Flachetappen bieten aber für alle Fahrertypen Chancen auf Etappensiege. Insgesamt sind bei der Rundfahrt 1.120 Kilometer mit über 8.600 Höhenmetern zu absolvieren. Nach dem Prolog auf dem Grazer Schlossberg folgen intensive Etappen durch Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Tirol, ehe am Donnerstag, den 6. Juli, am Kitzbüheler Horn die erste Bergentscheidung ausgetragen wird. Gleich am Tag darauf folgt die schwerste Glockneretappe aller Zeiten von Kitzbühel nach St. Johann/Alpendorf, weil erstmals auch der Paß Thurn und der Felbertauern im Streckenplan stehen. Das große Tourfinale geht dann am 8. Juli mit dem Teilstück von St. Johann nach Wels über die Bühne. Insgesamt stehen mit Pöggstall, Wieselburg und Altheim drei neue Etappenstädte der Tour im Programm. 

Ein Jahr vor der Jubiläumstour und der großen Weltmeisterschaft  in Tirol wurde die Zahl der Fahrer pro Team von sieben auf acht erhöht. 19 Mannschaften mit insgesamt 152 Profis sind am Start“, Neben einer Abordnung der italienischen Nationalmannschaft haben die World-Tour Teams Katusha- Alpecin (SUI), Cannondale-Drapac (USA), Astana (KAZ) und Dimension Data (RSA) genannt. Folgende Professional Continental-Teams sind dabei: Aqua Blue Sport (IRL) um Stefan Denifl, Bardiani CSF (ITA), CCC Sprandi Polkowice (POL), Cofidis, Solutions Credits (FRA), Delko Marseille Provence KTM (FRA), Gazprom - Rusvelo (RUS), Israel Cycling Academy (ISR) und Roompot - Nederlandse Loterij (NED). Aus Österreich starten die Continental-Mannschaften Amplatz-BMC, Hrinkow Advarics Cycleang, Team Felbermayr Simplon Wels, Team Vorarlberg, Tirol Cycling Team und WSA-Greenlife. 

Das Programm der Österreich-Rundfahrt im Detail:

Prolog (2.7.): Karmeliter Platz - Schlossberg Graz, 800 Meter, 87 Höhenmeter

1. Etappe (3.7.): Graz - Wien (Prater), 193,8 Kilometer, 799 Höhenmeter

2. Etappe(4.7.): Wien - Pöggstall, 199,6 Kilometer, 1389 Höhenmeter

3. Etappe (5.7.): Wieslburg - Altheim, 226,2 Kilometer, 1017 Höhenmeter

4. Etappe (6.7.): Salzburg/Flughafen - Kitzbüheler Horn, 82,7 Kilometer, 1054 Höhenmeter

5. Etappe (7.7.): Kitzbühel - St. Johann/Alpendorf, 212,5 Kilometer, 3258 Höhenmeter

6. Etappe (8.7.): St. Johann/Alpendorf - Wels, 203,9 Kilometer, 1021 Höhenmeter


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