Stadl-Paura mit Sieg: Wels wartet auf das Derby
STADL-PAURA/WELS. In der Regionalliga Mitte wird schon gekickt. Der ATSV Stadl-Paura konnte sich in Deutschlandsberg mit 1:0 durchsetzen. In der OÖ-Liga muss man sich noch gedulden. Aber der Baunti-Landescup startet am kommenden Wochenende. Die WSC Hertha und der FC Wels treffen dabei aufeinander. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Mauth am Samstag, 29. Juli.

Mit Mario Petter haben die Stadlinger einen Goalgetter in ihren Reihen, der seinesgleichen sucht. Gegen Deutschlandsberg sorgte er für den entscheidenden Treffer. Die Vorarbeit leistete der im Sommer gekommene und zur Halbzeit eingewechselte Tommy Schmidl. Bei den Stadlinger war im Sommer ein Umbruch erfolgt. Viele Leistungsträger verließen den Verein. Trainer Erich Renner holte viele neue Spieler, genauer gesagt neun an der Zahl. Mit dem 1:0 im ersten Meisterschaftsspiel kann man getrost von einem geglückten Start sprechen. Am Freitag, 28. Juli, erfolgt um 19 Uhr der Heimauftakt gegen Kalsdorf.
Derbyfieber
Die neue Saison startet für die beiden Welser Klubs in der OÖ Liga erst im August. Doch im Landescup treffen die WSC Hertha und der FC Wels gleich einmal aufeinander. Spielbeginn ist am Samstag, 29. Juli, um 18 Uhr in der Mauth. Mit den fünf Neuverpflichtungen hat der sportliche Leiter des WSC Hertha, Andreas Steininger, nicht nur der Kader verjüngt, sondern auch gleichzeitig qualitativ aufgebessert. Mit dem Innenverteidiger Danilo Duvnjak (25 Jahre), der viel Erfahrung aus der Regionalliga mit Stadl Paura einbringt, dem Ex- Donau Goalgetter Oliver Affenzeller (21 Jahre, 18 Saisontore), dem Mittelfeldmotor Franjo Dramac (20 Jahre) aus Gmunden, mit Philipp Mitter (23 Jahre) aus St. Marienkirchen und Marcel Hartl (20 Jahre), der bereits in den diversen Nachwuchsnationalteams zwischen den Pfosten stand, sind die Weichen ganz klar auf Erfolg gestellt. Cheftrainer Stefan Kuranda verfügt somit über einen Kader, der im Kampf um den Titel in der OÖ-Liga ein kräftiges Wort mitreden wird. Der Weg zum Titel wird wohl über Oedt führen.
FC Wels
Aber auch der Lokalrivale FC Wels will vorne mitmischen. Das Team hat sich über den Sommer stark verändert. Die Schmidl-Brüder haben beispielsweise den Verein verlassen. Im neuen Kader des FC Wels stehen zehn Neuzugänge. Alex Krumphals konnte Trainer Davorin Kablar vom Stadtrivalen loseisen: „Viele neue Spieler haben ihre Wurzeln beim FC Wels“, betont Obmann Juan Bohensky. Als Ziel gibt er einen Platz zwischen Fünf und Neun aus.
Weißkirchen
Die müssen in der ersten Runde des Landescups nach Vorchdorf. Für die Oberösterreich-Liga hat man sich ebenfalls gezielt verstärkt. Von Grieskirchen kamen gleich drei Spieler, die in der Offensive für Druck sorgen sollen. In der Vorbereitung wird intensiv gearbeitet. Mit dem Abstieg will man nichts zu tun haben.


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