Vor dem Glockner ist die Spitze immer noch in Sicht
WELS. Auch nach der vierten Etappe bleibt Riccardo Zoidl (Felbermayr Simplon Wels) im Spitzenfeld. Der 30-Jährige hat 1:18 Minuten Rückstand auf den Gesamtführenden Ben Hermanns aus Belgien.

Das vierte Teilstück der Ö-Rundfahrt führte von Kitzbühel nach Prägraten/Osttirol über 143 Kilometer gespickt mit Anstiegen. Es gab viele Attacken. Antonio Nibali vom starken Bahrain-Merida setzte am Schluss ein Ausrufezeichen. Doch 200 Meter vor dem Ziel war seine Flucht zu Ende. Im Zielsprint gewann seine Teamkollege Giovanni Visconti, Riccardo Zoidl und Stephan Rabitsch belegten nach 3:14:28 Stunden zeitgleich mit dem Sieger die Plätze 12 und 23. In der Gesamtwertung gab es keine großen Veränderungen.
Die fünfte Etappe hat nur 93 Kilometer. Die haben es aber in sich. Genauer gesagt geht es um die 2764 Höhenmeter. Zuerst müssen die Fahrer über den Felbertauern. Dann folgt der lange Schlussanstieg auf den Glockner. Das Ziel am Fuscher Törl ist auf 2428 Meter. Auf den letzten 20 Kilometer sind 1600 Höhenmeter zu bewältigen.
Ergebnisse gibt es auf www.computerauswertung.at


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