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WELS. 2018 ist schon jetzt das erfolgreichste Jahr seit Bestehen des Welser Radprofiteams. Ein weiterer Höhepunkt steht im September an: Das Team Felbermayr Simplon Wels hat sich für die UCI-Straßenrad- Weltmeisterschaften qualifiziert.

Das Rennradfahren liegt nicht nur den Sportlern und dem RSW, sondern auch der Wirtschaft, der Politik und den Tourismus-Verantwortlichen am Herzen. Foto: Stadt Wels

Fünf Siege bei der Rhône-Alpes Isère Tour, der Tour Paris-Arras, der Tour de Savoie Mont Blanc, der Internationalen Oberösterreich-Radrundfahrt und gerade erst bei der Czech Cycling Tour, zahlreiche Siege bei internationalen Eintagesrennen und den Rennen zur Österreichischen Radbundesliga sowie ein hervorragender fünfter Gesamtplatz bei der schweren und äußerst stark besetzten Österreich-Radrundfahrt für Riccardo Zoidl – der Felbermayr-Express fährt derzeit „in der dritten Liga alles in Grund und Boden“, ist RSW Radsport Wels GmbH-Geschäftsführer Daniel Repitz stolz.

Beste österreichische Mannschaft

„Wir sind mit Abstand die beste Mannschaft in Österreich und auch in Europa top“, betont Repitz. Den Rennplan habe man danach aufgebaut, um möglichst viele Punkte zu sammeln und sich so für die WM zu qualifizieren. Sechs Fahrer der Welser werden am Sonntag, 23. September im Mannschaftszeitfahren auf der schweren Zeitfahrstrecke im Ötztal 62,8 Kilometer und 427 Höhenmeter bewältigen. „Wir werden versuchen, die World Tour Teams zu ärgern und die weiteren starken Continentalteams hinter uns zu lassen“, so Rennsportleiter Andreas Grossek.

Zoidl ist nominiert

Große Hoffnungen setzen alle natürlich in Riccardo Zoidl, der für das Straßenrennen und das Einzelzeitfahren nominiert ist. Bei den U23 ist Florian Kierner bereits fix.+

Wichtig für den Tourismus

Auf den Erfolg des Felbermayr-Express wollen auch die Stadt Wels und der Tourismus aufspringen. „Wir wollen Wels zur Rennradregion machen und das geht Hand in Hand mit einem erfolgreichen Team. „Wenn Profis und Semi-Profis wissen, dass man hier gut trainieren kann, dann geht das mit der Zeit auch in die Breite“, hofft Bürgermeister Andreas Rabl auf viele Rennrad-Touristen.

Trainieren vor der Haustüre

Einer Meinung mit ihm ist Wels-Marketing-Geschäftsführer Peter Jungreithmair: „Bei uns trainieren die besten Fahrer Europas, weil hier die Gegebenheiten so gut sind. Keine Region ist von der Topografie her so perfekt aufgestellt wie wir. Man kann vor der Haustüre trainieren“, ist Jungreithmair begeistert.

Übernachtungsbetriebe, in denen man die teuren Räder gut unterbringen kann, gibt es in Wels ebenso wie kompetente Ansprechpartner: „Vom Mechaniker bis zum Masseur können wir alles abdecken“, betont Jungreithmair. Ziel sei, internationale Buchungen zu bekommen und so zusätzlich zum Wirtschaftstourismus Nächtigungen zu generieren.


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