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WELS/GRAZ. Am Ende konnten die Flyers den Klosterneuburgern nur gratulieren. Der Traum von der Titelverteidigung im Basketball-Cup endete mit einem 60:62 im Sportpark Graz

Die Flyers verabschiedeten sich von den mitferisten Fans in Graz. (Foto: Tips)
Die Flyers verabschiedeten sich von den mitferisten Fans in Graz. (Foto: Tips)

Es war ein langes Wochenende für die Spieler, aber auch für die zahlreich mitgereisten Fans in der Steiermark. Den Auftakt machte, mit dem DBB Wels, das Damen-Bundesliga-Team.

Tapfer gekämpft

Die Welserinnen konnten im ersten Viertel gegen Klosterneuburg voll mithalten. Die hatten noch extra für das Cupfinal Final Four zwei Nationalteamspielerinnen geholt. Die DB-Damen kämpften beherzt. Zu allem Überfluss verletzte sich Bettina Kunz. Diesen Ausfall konnten sie nicht mehr kompensieren. Es gab ein 55:80.

Sieg gegen Eisenstadt

Dann mussten die Welser Herren ran. Gegen Eisenstadt waren sie leichter Favorit. Es folgte ein hartes Stück Arbeit. Die Burgenländer gaben nie auf und kämpften sich immer wieder zurück. Doch angetrieben von einem furiosen Radii Caisin (29 Punkte) holten sich die Raiffeisen Flyers mit 81:68 den Sieg und damit den Einzug ins Finale.

Guter Start

Dort kam es um Aufeinandertreffen mit den Herren aus Klosterneuburg. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Offensiv war es auf beiden Seiten lange Stück. Vor allem die Flyers-Distanzwerfer hatten ihr Visier nicht gut eingestellt. Nur vier von 22 Dreierversuchen landeten im Korb. Es war eng und spannend. Rhythmus konnten die Niederösterreicher eher finden. Trotzdem führten die Welser zu Beginn. Mit einem Punkt-Vorsprung wechselten die Teams die Seiten. Das dritte Viertel lief komplett an den Flyers vorbei. Klosterneuburg gewann dieses mit 12:23. Wels rannte immer einen Rückstand. Offensiv stotterte der Motor und zudem waren einige Pfiffe vor allem gegen Caisin sehr fragwürdig. Drei Minuten vor Schluss geht alles auf einmal schnell. Die Flyers holen einen Acht Punkte Rückstand langsam auf und kommen am Ende bis auf zwei Punkte heran. Es hat nicht sollen sein mit der Titelverteidigung. „Wir wollen jetzt schauen, dass wir so gut wie möglich in die Superliga-Play-offs kommen. Ich glaube, wir können uns schon ein paar Hoffnungen machen“, blickt Flyers Headcoach Sebastian Waser bereits nach vorne.


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