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WELS. Die Raiffeisen Flyers gehen in die zehnte Saison in der Basketball-Superliga: „Wir werden uns ein bisschen konsolidieren, ohne aber die eigene Identität aufzugeben“, stellt Obmann Michael Dittrich klar.

v.l.: Obmann Michael Dittrich, Coach Sebastian Waser, Roland Hechenberger (Raika), Elvir Jakupovic, Christian von Fintel, Präsident Bernhard Ploier. (Foto: Tips)

Was das für die Spieler bedeutet, erläutert Headcoach Sebastian Waser: „Wir wollen uns die Zeit geben, unsere eigenen Spieler zu entwickeln. Das bedeutet, junge, hungrige Spieler auf die nächste Ebene zu bringen.“ Das impliziert mehr Verantwortung für Point Guard Elvir Jakupovic, der kommende Saison das Spiel lenken soll. Mit Gavrilo Tepic und auch Starlin Inoa Gil werden weitere Österreicher mehr Spielanteile bekommen. Was die Legionäre anbelangt, wird die Saison statt mit fünf nur mit vier Importen gestartet: „Das entspricht auch einer Konsolidierung“, erläutert Dittrich. Mit Massal Diouf, der unter dem Korb aufräumen soll, und Zach Laput, der mehrere Positionen spielen kann, hat man Spieler mit Perspektive gefunden. Der 24-jährige Matas Navrilas aus Litauen ist auch so ein Rohdiamant, der Schliff braucht. Dazu wachsen Dejan Kovacevic und Eris Javaragic weiter in die Bundesliga-Rotation hinein: „Das machen wir seit Jahren so. Entwickeln und Entwickeln“, ist das Credo.

Hauptsponsor

Konsolidieren ist auch das Stichwort bei den Sponsoren. Neue Vertriebsmitarbeiter unterstützen im Hintergrund. Hauptsponsor Raiffeisen hat den Vertrag bis 2029 verlängert: „Die Flyers passen gut mit uns zusammen. Wir wollen am Puls der Region sein, dazu bekennen wir uns auch mit unseren Partnerschaften“, meint Vorstandsvorsitzender Roland Hechenberger.

Budget anheben

Das Budget soll um 40 Prozent auf rund 800.000 Euro angehoben werden. Damit ist auch ein Start in der European North Basketball League eventuell möglich: „Bei der Konkurrenz sieht man, dass wir davon auch bei Spielen in Österreich profitieren können“, sagt Waser. Internationale Spiele sind auch ein Grund für Legionäre, zu bestimmten Mannschaften zu wechseln.


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