WELS/WASHINGTON. Unter der Leitung von Wirtschaftslandesrat Michael Strugl fand vergangene Woche eine Innovationsreise der Business Upper Austria (bisher TMG) in die USA statt. Zweck der Reise war es, die Gründe für das dort herrschende hohe Wirtschaftswachstum und die niedrige Arbeitslosigkeit zu ermitteln.
In Washington D.C. traf sich die Delegation mit Oberösterreichern, die in der amerikanischen Hauptstadt leben, unter ihnen auch der gebürtige Welser Mario Scherhaufer. Nach Abschluss der Maschinenbau-HTL in Wels folgte Scherhaufer 1996 dem Ruf eines Freundes ans College nach North Carolina. Mit dem Bachelor in Journalismus ging Scherhaufer nach Louisiana, um „Politik und Medien“ zu studieren und bei einem Praktikum in Washington lernte er das International Center for Journalists (ICFJ) kennen, wo er seit 2001 arbeitet. Anfangs noch als Projektleiter ist der Welser heute als Chief Compliance Officer im Finanzbereich tätig. Das ICFJ beschäftigt sich mit Entwicklung von Medien, mit Journalismustraining, hauptsächlich in Entwicklungsländern, überall in Afrika, Südamerika, Osttimor, Pakistan oder dem Kaukasus. “Wir machen aber auch ein paar Programme, ein deutsch-amerikanisches Austauschprogramm und das österreichisch-amerikanische Austauschprogramm“, erklärt Scherhaufer. Im Zuge dessen kommt der verheiratete Vater einer fünfjährigen Tochter auch mindestens einmal pro Jahr zurück nach Österreich. Was er an seiner Heimat vermisst? - „Viel! Viele Kleinigkeiten. Den Stammtisch beim Wirten. Die Freunde und die Familie natürlich. Aber das Essen kann ich jetzt schon selbst machen, Schnitzel und Schweinsbraten!“, freut sich Scherhaufer über ein bisschen Heimat.
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