Gemeinsam auf der Suche
WELS. Es wird immer wieder betont, dass man gemeinsam auf der Suche nach der künftigen Positionierung der Stadt ist. Trotzdem fehlt die SP-Stadtsenatsfraktion bei der Präsentation der weiteren Vorgehensweise. „Es sind alle involviert. Aber die SPÖ wollte bei dieser PK noch nicht dabei sein“, erklärt Bürgermeister Andreas Rabl (FP).

Jeden Freitag treffen sich die Stadtsenatsmitglieder plus Wels-Marketing-Direktor Peter Jungreithmair zu Besprechungen um die Positionierung der Stadt. Begleitet wird dieser Prozess vom Institut Malik aus St. Gallen (Schweiz). Ende November gibt es eine zweitägige Klausur mit internen Experten (unter anderem Magistratsdirektorin Renate Kamleithner und Gerda Törek) sowie unter anderem WKO-Obmann Josef Resch, AK-Leiterin Michaela Petz, eww-Direktor Florian Niedersüß sowie Raiffeisenbank-Direktor Günter Stadlberger. Dazu will man die Bevölkerung auch noch einbinden. In der aktuellen Amtsblatt-Ausgabe gibt es eine Antwortkarte mit zwei Fragen (Wofür steht die Stadt Wels jetzt? und Wofür soll die Stadt in Zukunft stehen?). Vorschläge sind auch via E-Mail an oea@wels.gv.at möglich. „Auch diese Vorschläge werden in die Beratungen einfließen. Was am Ende herauskommt, wird man sehen. Ob dies jetzt ein bestimmter Slogan ist oder nicht. Fakt ist, dass Wels eine inhaltliche Positionierung braucht, die nach außen und innen einheitlich ist“, ist Bürgermeister Rabl überzeugt. StR Lehner: „Wels hat enorme Wirtschaftskraft und liegt im regionalen Vergleich im Spitzenfeld. Es muss uns auch in anderen Bereichen gelingen, das Potenzial zu nutzen. Beim Posi-tionierungsprozess geht es darum, gemeinsam konstruktiv daran zu arbeiten.


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