Nach dem Erfolg geht es nun um die Standortfrage
WELS. Nach der Messe ist vor der Messe. In jedem Statement schwang die Wichtigkeit des Standortes Wels für die Landwirtschaft mit. Im Jänner fällt die Entscheidung, in welchem Rhythmus die Agraria in Zukunft stattfinden wird und vor allem wo.

Das Rennen zwischen Wels und Tulln läuft schon lange. Schon vor Beginn der Agraria verlautbarten die Niederösterreicher den Termin für Tulln für das Jahr 2018. Entschieden ist aber noch nichts. Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger bricht mehrere Lanzen für Wels: „Die Agraria, als Leitmesse der Landwirtschaft, ist eine Plattform, bei der die Vernetzung und der Austausch im Fokus stehen. Eine Funktion von Messen ist es, Menschen auch über unsere Landesgrenzen hinweg zusammenzuführen. Dies wird hier eindrucksvoll bewiesen.“ Die Bedeutung für Wels zeigt auch die Tatsache, dass gerade hier ein Forschungspakt zwischen Österreich, Bayern und Südtirol unterzeichnet wurde. „Es geht um Produktionstechniken, biologischen Landbau, Marketing, erneuerbare Energie, Schutz vor Naturgefahren oder die Digitalisierung“, sagt Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter.
Die Leitmesse in Wels
Messepräsident Hermann Wimmer ist zufrieden: „Wels ist der richtige Boden für Österreichs Landwirtschafts-Leitmesse. Die Messe Wels hat zudem weiter am Service gearbeitet – der Verkehr funktioniert hervorragend, die Infrastruktur in den Messehallen sucht ihresgleichen – da sind wir klar auf internationalem Niveau. Kooperationen mit wesentlichen Verbänden und Interessenvertretungen wurden weiter intensiviert.“ Mehr als 80.000 Besucher waren bei der Messe. Die Rückmeldungen der Aussteller waren über den Verlauf, Auftragslage und die Organisation mehr als positiv. Bürgermeister Andreas Rabl (FP) ist sich der schweren Lage bewusst. „Wir haben tolles, positives Feedback von wesentlichen Marktteilnehmern – sowohl von Landtechnikfirmen als auch von Verbänden und den Landwirten selbst –, daher ist es für uns eine Verpflichtung und ein Auftrag, auch 2018 die Agraria wieder durchzuführen. Stadt und Region stehen voll hinter der Messe. Wir führen die Agraria im Dienste der Landwirtschaft durch und dazu gehört auch Kontinuität. Dies wird nur durch einen Zweijahresrhythmus in Wels erreicht.“ Der nächste Agrariatermin wäre 28. November bis 1. Dezember 2018.


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