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WELS. Nach der Messe ist vor der Messe. In jedem Statement schwang die Wichtigkeit des Standortes Wels für die Land­wirtschaft mit. Im Jänner fällt die Entscheidung, in welchem Rhythmus die Agraria in Zu­kunft stattfinden wird und vor allem wo.

Viel los war auf der Agraria 2016 auf dem Welser Messegelände. Foto :Messe Wels
Viel los war auf der Agraria 2016 auf dem Welser Messegelände. Foto :Messe Wels

Das Rennen zwischen Wels und Tulln läuft schon lange. Schon vor Beginn der Agraria verlautbarten die Niederösterreicher den Ter­min für Tulln für das Jahr 2018. Entschieden ist aber noch nichts. Agrar-Landesrat Max Hiegels­berger bricht mehrere Lanzen für Wels: „Die Agraria, als Leitmes­se der Landwirtschaft, ist eine Plattform, bei der die Vernetzung und der Austausch im Fokus ste­hen. Eine Funktion von Messen ist es, Menschen auch über un­sere Landesgrenzen hinweg zu­sammenzuführen. Dies wird hier eindrucksvoll bewiesen.“ Die Be­deutung für Wels zeigt auch die Tatsache, dass gerade hier ein Forschungspakt zwischen Öster­reich, Bayern und Südtirol unter­zeichnet wurde. „Es geht um Pro­duktionstechniken, biologischen Landbau, Marketing, erneuerba­re Energie, Schutz vor Naturge­fahren oder die Digitalisierung“, sagt Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter.

Die Leitmesse in Wels

Messepräsident Hermann Wim­mer ist zufrieden: „Wels ist der richtige Boden für Österreichs Landwirtschafts-Leitmesse. Die Messe Wels hat zudem weiter am Service gearbeitet – der Verkehr funktioniert hervorragend, die Infrastruktur in den Messehallen sucht ihresgleichen – da sind wir klar auf internationalem Niveau. Kooperationen mit wesentlichen Verbänden und Interessenvertre­tungen wurden weiter intensi­viert.“ Mehr als 80.000 Besucher waren bei der Messe. Die Rück­meldungen der Aussteller waren über den Verlauf, Auftragslage und die Organisation mehr als positiv. Bürgermeister Andreas Rabl (FP) ist sich der schweren Lage bewusst. „Wir haben tolles, positives Feedback von wesentli­chen Marktteilnehmern – sowohl von Landtechnikfirmen als auch von Verbänden und den Landwir­ten selbst –, daher ist es für uns eine Verpflichtung und ein Auf­trag, auch 2018 die Agraria wie­der durchzuführen. Stadt und Re­gion stehen voll hinter der Messe. Wir führen die Agraria im Diens­te der Landwirtschaft durch und dazu gehört auch Kontinuität. Dies wird nur durch einen Zwei­jahresrhythmus in Wels erreicht.“ Der nächste Agrariatermin wäre 28. November bis 1. Dezember 2018.


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