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WELS. Das Jahr 2018 beginnt mit zwei für die Stadt interessanten Projekten in Bezug auf Straßenverkehr und Lärmschutz. Für den Grünen-Gemeinderat Peter Sönser ist Gesundheitsschutz durch konkrete Lärmschutzmaßnahmen kein Widerspruch zur erfolgreichen Wirtschaftsentwicklung im Großraum Wels-Stadt und Wels-Land, sondern notwendige Voraussetzung.

Der Grünen-Gemeinderat Peter Sönser
Der Grünen-Gemeinderat Peter Sönser

Der Welser Gemeinderat verabschiedete vergangenen Juli einstimmig eine Resolution an das Verkehrsministerium beziehungsweise die ASFINAG. Das darin formulierte Anliegen der Stadt ist simpel: Der Lärmschutz für die Bürgerinnen und Bürger entlang der Autobahn muss gewährleistet sein. Dazu soll gemeinsam von ASFINAG und Stadt ein Modellprojekt entwickelt werden. Es geht darum, einen wirksamen Lärmschutz zu installieren.

„Diese Resolution ist nicht nur ein Signal an die ASFINAG, dass für die Welser das Thema Lärmschutz von Bedeutung ist. Sie ist auch ein klares Bekenntnis aller Parteien in der Stadt, hier aktiv zu werden“, erläutert Gemeinderat Peter Sönser den von ihm initiierten Antrag. „Umso mehr freut es mich, dass im Jänner konkret zusammen mit der ASFINAG begonnen wird, ein Modellprojekt für die Stadt zu entwickeln und mögliche Umsetzungsschritte zu planen. Dabei geht es aus meiner Sicht vor allem darum, wie technisch moderner Lärmschutz aussieht und wie Anrainer zeitgemäß vor Lärmemissionen geschützt werden können.“

 “Diese Resolution ist nicht nur ein Signal an die ASFINAG, dass für die Welserinnen und Welser das Thema Lärmschutz von Bedeutung ist. Sie ist auch ein klares Bekenntnis aller Parteien in der Stadt, hier aktiv zu werden“.

Das Spektrum spannt sich dabei von technischen Maßnahmen, wie zum Beispiel direktem Lärmschutz, bis zu organisatorischen Maßnahmen, wie beispielsweise  Verkehrslenkungsmaßnahmen. „Unser gemeinsames Ziel ist ein Gesamtpaket, bei dem auch von Seiten der Stadt Maßnahmen zum Lärmschutz gesetzt werden. Dabei soll beispielsweise auch die Flora und Fauna entlang der Autobahn konkret geplant werden, indem unter anderem konkret ein angepasster langfristiger Holzbewuchs entstehen kann“, so Sönser.

Autobahnanschlussstelle Wimpassing

Oft wurde schon über die neue Autobahnauf und -abfahrt Wels-Wimpassing berichtet. Im Jänner findet nun die mündliche Verhandlung über das geplante Projekt statt. Aufgrund der Projektgröße ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nötig. Auch hier ist das Thema Lärm beziehungsweise Lärmschutz von Bedeutung, wie schon im Vorfeld unter anderem von Bürgerinitiativen immer wieder ins Treffen geführt wurde.

„Im UVP-Verfahren ist es wichtig, dass der Bürgermeister der Standortgemeinde für Lärmschutz eintritt. Dabei hat er meine fachliche Unterstützung wie zum Beispiel durch das nun zu startende Modellprojekt ,Lärmschutz  entlang der Autobahn““, erklärt der Grünen-Gemeinderat.

„Entscheidend für die Frage eines effektiven Lärmschutzes der Welser wird eine auswirkungsorientierte Gesamtbetrachtung des Vorhabens sein. Wimpassing, Oberthan, Puchberg – überall dort klagen die Bewohner schon jetzt über Beeinträchtigungen ihrer Lebensqualität durch Verkehrslärm. Das sollte in den Planungen Berücksichtigung finden, um effektiven Gesundheitsschutz für die Anrainer  zu gewährleisten, um damit auch die wirtschaftliche Entwicklung weiter erfolgreich vorantreiben zu können“, meint Sönser abschließend.


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