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WELS. Es müssen alle Fakten auf den Tisch und dann soll das Volk entscheiden. Die Rede ist von der Busdrehscheibe am Kaiser Josef Platz, wenn es nach der Volkspartei geht. Generell ist das Thema Straßenverkehr beim Juniorpartner in der Stadtkoalition für das Jahr 2018 ein großes Thema.

Die KJ-Busdrehscheibe bleibt im Fokus des Interesses.
Die KJ-Busdrehscheibe bleibt im Fokus des Interesses.

Fakten auf den Tisch bedeutet für die Volkspartei auch ein neues Verkehrskonzept. Öffnung der Roseggerstraße, für die es ja seit 2009 einen bestehenden Gemeinderatsbeschluss gibt. „Der Bürgermeister hat eine Umkehr der Einbahnregelung der Herrengasse angeregt. Da wäre doch auch eine gute Möglichkeit für einen Kreisverkehr bei der Pestsäule“, sagt VP-Stadtparteiobmann Peter Csar. Das Gutachten über die mögliche Öffnung der Eisenhowerstraße steht bevor. Es gab Verzögerungen, die bei der Stadt lagen: „Es gab interne Probleme im Magistrat: Die Sachverständigen erhielten erst mit Verspätung den Auftrag“.  Grundsätzlich will die Partei den Straßenverkehr im Zentrum neu überdenken. Seit 2010 ist nichts passiert. Dazu gehört auch der Stadtplatz, der ja in diesem Jahr saniert wird: „Wir können Kameras in der Traungasse installieren. die in Echtzeit freie Parkplätze anzeigen. Parkplatzsucher müssen nicht mehr auf den Stadtplatz fahren und die Verkehrsbelästigung wird geringer“, ist Wirtschaftsreferent Peter Lehner überzeugt.

Der bringt auch einen Nordring wieder ins Spiel. „Wir müssen uns jetzt die Gründe sichern. Nördlich der Autobahn gibt es die Möglichkeit die Bundesstraße 1 rund um Wels zu führen. Das ist sicher ein Langzeitprojekt für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Wels darf aber nicht zum Flaschenhals der B1 werden“, meint Lehner.

Wels-Card

„Wir könnten viele Funktionen zusammenführen: Netzkarten der Linie Wels, Karten für städtische Einrichtungen wie das Welldorado, Parkkarten oder den Seniorenpass“, nennt Fraktionsobmann Markus Wiesinger die Möglichkeiten einer gesammelten Wels-Karte, die auch als App funktionieren soll. „Damit wären wir im 21. Jahrhundert angekommen“.

Reaktion des Koalitionspartners

Gerade über das Vorpreschen bei der Wels-Card ist Bürgermeister Andreas Rabl (FP) nicht gerade erfreut: „Wir sind in der finalen Phase und wollten diese in den nächsten Wochen präsentieren“. Bei der Volksabstimmung sieht er zwar Möglichkeiten für eine Volksabstimmung: „Aber wenn wirklich alle Fakten auf den Tisch liegen und es auch Möglichkeiten für eine Verlegung gibt“. In irgendeiner Form muss der KJ auch weiter vom Linienverkehr angefahren werden. Da sind sich alle wenigstens einmal einig. 


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Gastuser
Gastuser
18.06.2018 13:16

Nordring

LIeber Herr Lehner, dann haben wir Autobahn und B1 nebeneinander! Was davon wird eingehaust - oder machen sie dann einen Tunnel? Was das dann für einen Umweltbelastung ist!!!!!


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