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WELS. Die Verantwortlichen sind vorsichtig optimistisch, dass die Bauarbeiten Anfang kommenden Jahres beginnen werden. Insgesamt werden rund neun Millionen Euro in den Anschluss investiert.

Bald Anschluss Wimpassing.
Bald Anschluss Wimpassing.

In den vergangenen zwölf Monaten haben unabhängige Experten und Gutachter alle Auswirkungen des Projekts auf Menschen und Umwelt im Detail untersucht.

Baubeginn 2019

 “Der neue Anschluss an die A8 Innkreis-Autobahn ist umweltverträglich“, sagt Karin Zipperer, Vorstandsdirektorin der Asfinag, „damit liegen wir voll im Zeitplan und wollen Anfang 2019 mit dem Bau beginnen.“ Der Bürgermeister ist ebenfalls zufrieden. „In diesem Bereich in Wels-West werden sich in den kommenden Jahren zahlreiche Betriebe ansiedeln. Mit der Anschlussstelle Wimpassing wird eine direkte Verbindung zur A8 Innkreis-Autobahn gegeben sein“, meint Andreas Rabl (FP). Bis zum Baubeginn finden jetzt noch nachgelagerte Genehmigungsverfahren zu den Themen Naturschutz und Landestraßenrecht im Kompetenzbereich des Landes Oberösterreich statt. In Summe rechnet man mit neun Monaten Bauzeit.

 Entlastung

Erhofft wird eine Entlastung des unterrangigen Straßennetzes vom Schwerverkehr und ein leistungsfähiger Anschluss für die Gewerbegebiete. Im Zuge der Errichtung werden und wurden durch die Stadt Wels zwischen Wels-West und Wels-Nord in der Albrechtstraße, Oberfeldstraße und Wimpassingerstraße bereits Durchfahrtsverbote für den Schwerverkehr verhängt.

Projektschmiede

Von der neuen Autobahnanschlussstelle Wimpassing wird allgemein eine Entlastung der Gemeindestraßen erwartet. Gleichzeitig verlagern sich dadurch mehr Verkehrsströme auf den Autobahnring rund um Wels. „Das macht es so wichtig, dass Stadt und Asfinag nun gemeinsam an einem Modellprojekt zu Fragen eines zeitgemäßen Lärmschutzes arbeiten“, ist Gemeinderat Peter Sönser (Grüne) überzeugt, „deshalb sollten die Bewohner an der Erarbeitung von effektiven Maßnahmen zum Lärmschutz beteiligt werden.“ Er fordert einen Bürgerrat wie beim Kaiser-Josef-Platz oder eine Projektschmiede, bei der alle Verantwortlichen und auch Bürger sich einbringen können.


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