Busdrehscheibe: Alle Varianten geprüft, Standort bleibt gleich

Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 15.07.2019 13:17 Uhr

WELS. Die Hoffnung ist durchaus vorhanden, dass sich die Diskussion um eine mögliche Verlegung der Busdrehscheibe weg vom Kaiser-Josef-Platz jetzt erledigt hat. Die unterschiedlichsten Varianten auf den verschiedensten Plätzen wurden noch einmal einer internen und externen Prüfung unterzogen.

Helmut Koch (Büro für Verkehrsplanung komobile, Gmunden) und Stephan L. Kroll (NahverkehrsBeratung Südwest, Heidelberg, Deutschland) hatten sich bereits im Vorfeld mit dem Welser Liniennetz auseinandergesetzt. Beim Gutachten gingen sie einerseits von der Beibehaltung des Rendezvousverkehrs und andererseits bei einer Verlegung zum Hauptbahnhof von neun benötigten Bussteigen für die Wels Linien aus. Lokalbahnhof, Hauptbahnhof, Areal gegenüber dem Alten Schlachthof, Rablstraße, Eybl-Parkplatz wurden noch einmal einer genauen Untersuchung unterzogen. Verschiedenste Unter-Varianten prüften die Experten ebenso.

Das Ergebnis

Eine Verschiebung des zentralen Rendezvoushaltes vom Kaiser-Josef-Platz zum Bahnhof ist unter Beibehaltung der derzeitigen Linienführung derzeit nicht möglich. Die Gründe dafür sind hauptsächlich im fehlenden Platz begründet beziehungsweise müsste dieser Platz, wie beim ehemaligen Bahnhofpostamt, erst angekauft werden. Weitere Varianten haben schlichtweg zuwenig Kapazitäten. Damit ist der Standort auf dem Kaiser-Josef-Platz für die nächsten zehn bis 15 Jahre jetzt in Stein gemeißelt, sagt Bürgermeister Andreas Rabl: „Eine Busdrehscheibe sollte zentral und für jeden leicht erreichbar sein. Beide Punkte erfüllt der Standort am Kaiser-Josef-Platz optimal. Jetzt geht es um eine attraktive Gestaltung des Platzes“. Hier setzt Planungsreferent Peter Lehner an: „Durch die Klärung der Standortfrage der Busdrehscheibe werden die nächsten Schritte gesetzt. Im kommenden Jahr startet ein Gestaltungswettbewerb für den KJ und die umliegenden Bereiche“.

Eine Durchfahrtsstraße lehnen die Herren Rabl, Lehner und Hoflehner ab. Gleichwohl eine Begegnungszone eine Option ist. Am Kaiser-Josef-Platz wird die Busdrehscheibe bleiben. Ob es aber bei diesem Standort bleibt, ist noch ergebnisoffen. Der Gestaltungsbewerb bietet Möglichkeiten. Bürgermeister Rabl: „Wir wollen für den KJ einen Wow-Effekt erzielen“. Das heißt für ihn mutige Ideen für die Gestaltung. Am Stadtplatz ist mit den Wasserspielen einiges gelungen. Mit der Einbindung von Bürgern wird an der Umsetzung in den kommenden Jahren gefeilt.

 

 

 

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