„Die Herbstsaison bei der Welser Messe ist damit gerettet“
WELS. Der gemeinsame Druck von Messeveranstaltern, Unternehmen aber auch aus der Politik hat schließlich doch eine Entscheidung seitens der Bundesregierung gebracht. Mit 15. Juni können Messen, Tagungen und so weiter wieder stattfinden.

Fach- und Publikumsmessen müssen behördlich bewilligt werden. Dafür benötigen Messeveranstalter ein COVID-19-Präventionskonzept, das die individuelle Situation vor Ort berücksichtigt. Eine allgemeine Einschränkung der Teilnehmerzahl gelte nicht. Das sind die Eckpfeiler, wie es in Zukunft weiter gehen soll. Messepräsident Hermann Wimmer ist auf jeden Fall zufrieden: „Vor wenigen Tagen haben wir die Bundesregierung zu einer Entscheidung gedrängt. Jetzt ist diese da und die Herbstsaison der Welser Messe ist damit gerettet. Wir können in die Planung gehen für die Veranstaltungen im Herbst. Ab September kann es losgehen. Mit der Energiesparmesse haben wir kurz vor dem Lockdown im März gezeigt, dass wir Messen mit Corona-Auflagen durchführen können“.
„Jugend und Beruf“
Auch der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FP) ist froh über die Entscheidung. „Die Umwegrentabilität von Messen und Tagungen ist gerade in der Region Wels sehr hoch. Deswegen ist es wichtig, dass es wieder diese Veranstaltungen gibt. Wir werden auch mit der Wirtschaftskammer Kontakt aufnehmen. Die Messe Jugend und Beruf muss nicht virtuell stattfinden. Es gibt noch genug Zeit, um hier bis Oktober umzuplanen“.


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