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WELS. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner gratuliert den FH-Studenten zur erfolgreichen Entwicklung eines ein Liegerades mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb. Der Prototyp ist für den Straßenverkehr voll zulassungsfähig.

Achleitner bei einer Testfahrt mit dem Wasserstoff-Liegerad. Foto: Land/Liedl
Achleitner bei einer Testfahrt mit dem Wasserstoff-Liegerad. Foto: Land/Liedl

Wer den Landesrat kennt, der weiß, dass er einen Test nicht abgeneigt ist. So war er hochselbst mit dem Prototypen unterwegs. Studierende der Studiengänge Angewandte Energietechnik, Automatisierungstechnik und Leichtbau & Composite Werkstoffe gemeinsam mit Forscher und Techniker aus dem Fachbereich Energietechnik eben ein Liegerad mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb entwickelt und getestet. Ziel der Forschergruppe ist die Steigerung der Energieeffizienz dieses Antriebssystems. Durch optimale Simulation und Auslegung des Systems kann in Zukunft für unterschiedliche Anwendungsgebiete – vom Liegerad bis zum LKW - der effizienteste Antrieb berechnet werden.

Maßgebliche Bereiche

„Die Bereiche Automotive und Mobilität sind für den Standort Oberösterreich maßgeblich. Mit Themen wie Antriebskonzepte, Fahrzeuge, Leichtbau und innovative Composite Werkstoffe nimmt Oberösterreich eine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet ein.“, ist sich Achleitner sicher.

„Das Herzstück unseres Antriebskonzeptes ist eine Wasserstoff-basierende Brennstoffzelle, welche einen Elektromotor antreibt. Als Pufferspeicher dient ein kleiner Akkumulator, um Spitzenlasten abzudecken und zurückgewonnene Energie speichern zu können. Dieses System hat enormes Zukunftspotential, da dieser Antrieb keine schädlichen Abgase produziert“, erklärt der Student Alexander Nagl. Einige Angewandte Energietechnik-Studierenden haben ihre Bachelorarbeit zu diesem Antriebssystem verfasst. Leichtbau-Studierende haben an der Entwicklung der Karosseriebauteile in Leichtbauweise gearbeitet.


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