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WELS. 20 Wochen dauerte die coronabedingte Zwangspause im Star Movie. Die Freude über die Wiedereröffnung am 5. August teilten die Betreiber mit über 1.300 Kinofans am ersten Öffnungstag.

Ein angenehmer, sicherer Kinobesuch ist dank Vorkehrungen auch jetzt möglich. Foto: Star Movie
Ein angenehmer, sicherer Kinobesuch ist dank Vorkehrungen auch jetzt möglich. Foto: Star Movie

In den vergangenen Wochen wurde mit kreativen Aktionen und vor allem im Familienprogramm gepunktet. „Gerade Familien sahen den Kinobesuch offenbar auch als kleinen Urlaubs­ersatz und wichtige Auszeit vom belasteten Alltag“, glaubt Star Movie Geschäftsführer Hans-Peter Obermayr.

Abwechslungsreiches Programm

Aktuell starten pro Woche drei bis vier neue Kinofilme unterschiedlicher Genres im Star Movie Wels, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Für bestmögliche Sicherheitsvorkehrungen ist auf alle Fälle gesorgt.

Für einen sicheren Kinobesuch wird alles getan

„Wir bitten unsere Gäste, weiterhin den Mund-Nasen-Schutz im Kinofoyer zu tragen. Am Sitzplatz im Kinosaal nimmt man diesen ab und hat ein uneingeschränktes Kinoerlebnis mit Snacks“, erklärt Obermayr. Das Ticket-Verkaufsystem hält zwischen gemeinsam kommenden Besuchergruppen immer seitlich einen Platz zur nächsten Gruppe und die Filme beginnen zeitlich versetzt, um Menschenansammlungen zu verhindern.

Ständiger Luftaustausch

Die hochmoderne Kino-Lüftungsanlage sorgt außerdem dafür, dass viermal pro Stunde ein kompletter Luftaustausch in jedem Kinosaal stattfindet. Laut einer Studie ist die Luft in einem Kinosaal mit 148 Personen so viel weniger belastet als in einem Büro mit sechs bis acht Personen.

Existenzbedrohend

Bei allem Optimismus und Etappensiegen hat 2020 aber keine Chance mehr, ein „gutes Kinojahr“ zu werden. „In der Kino­branche sprechen wir nicht von Gewinnrückgang wie in anderen wirtschaftlichen Bereichen, sondern über einen existenzbedrohenden Umsatzrückgang von prognostizierten 70 Prozent kumuliert im Gesamtjahr 2020. Es ist für uns derzeit äußerst schwierig, den operativen Betrieb kostendeckend zu führen“, erklärt Obermayr, der auch Branchensprecher der oberösterreichischen Kinos ist.


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