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WELS. Das Fernwärme-Netz bekommt eine zweite Hauptleitung: Den Nordring. Dieser führt von der WAV in der Mitterhoferstraße über die Ginzkeystraße/Flugplatzstraße in den Norden der Stadt bis zum Kreisverkehr Römerstraße/ Wallerer Straße.

Florian Niedersüß (Vorstand eww), Andreas Rabl (Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der eww) und Wolfgang Nöstlinger (Vorstand eww) Foto: Wakolbinger

Bereits im kommenden Dezember wird diese zweite große Hauptleitung fertiggestellt sein. Florian Niedersüß, Vorstand eww, über das ambitionierte Projekt: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Kunden Wels zur klimafreundlichsten Stadt Österreichs machen – mit dem höchsten Anteil an nachhaltig erzeugter Energie. Deshalb beleuchten wir jede Investition auch unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit. Mit dem Neubau des Kraftwerkes Traunleiten ist uns ein großer Schritt gelungen, die Produktion wurde nahezu verdoppelt. Der massive Ausbau der Fernwärme über den Nordring ist nun ein weiterer Meilenstein auf diesem Weg.“ . Die ARGE Porr-Felbermayr führt den Tiefbau durch, die Zauner Anlagentechnik ist für den Rohrleitungsbau verantwortlich. Damit leistet die eww Gruppe einen wichtigen Beitrag, die Wertschöpfung in der Region zu halten, so die Verantwortlichen.

Fakten und Daten

• Bauzeit: April bis Dezember 2021

• 19 Bauabschnitte 

• Länge: 7 Kilometer

• Außendurchmesser der Leitungsrohre: 630 Millimeter 

• Die Leitungsrohre werden durch 990 Schweißnähte verbunden. 

• In dieser Fernwärmeleitung zirkulieren rund 1,6 Millionen Liter Warmwasser. Das entspricht der Menge von 10.000 Vollbädern.

• Das Gesamtgewicht der verbauten Rohre beträgt 900 Tonnen. Das ist mehr als Doppelte des Gewichts des Wiener Riesenrades im Prater.

• Gesamtaushub: rund 38.000 Kubikmeter.


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