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WELS/OÖ. Dass Menschen würdig pflegen mehr Geld kostet, darauf will das „Bündnis 8. März“, ein breites Bündnis von 47 (Frauen-)Organisationen, aufmerksam machen. Deshalb haben sie einen offenen Brief an die oberösterreichische Landesregierung formuliert: „Mehr für Care – Menschen würdig pflegen kostet mehr!“

Barbara Wimmer vom Treffpunkt Pflege in Linz sowie Eveline Lanzerstorfer und Brigitte Wimmer vom Treffpunkt Mensch&Arbeit Wels (v. l.) haben Passanten beim Bahnhof Wels auf die Problematik aufmerksam gemacht. (Foto: GePaltinger)

Im Vorfeld der Budgetsitzung des Landtags soll dieser Brief mit möglichst vielen Unterschriften übergeben werden. Um diese Unterschriften zu bekommen, machte man im Rahmen eines Aktionstages vor dem Welser Hauptbahnhof auf die Problematik aufmerksam.

„Die Arbeitsbelastung des Personals in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist derzeit ja medial sehr präsent. Es ist zu erwarten, dass diese Aufmerksamkeit auch wieder rasch verschwindet – die dauerhaften Probleme im gesamten Pflege- und Betreuungsbereich, die vor Corona auch schon bestanden haben, werden aber bleiben: zu wenig Personal, schlechte Bezahlung, mangelnde Wertschätzung“, erklärt Brigitte Wimmer, Betriebsseelsorgerin vom Treffpunkt Mensch&Arbeit in Wels, die zusammen mit ihren Kolleginnen Barbara Wimmer und Eveline Lanzerstorfer um Unterstützer für die Petition wirbt.

Anliegen unterstützen und Petition unterzeichnen

bis 13. Dezember

mein.aufstehn.at/p/mehrfuercare


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