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THALHEIM. Erfreuliches zu erzählen gibt es aus der Marktgemeinde Thalheim jede Menge, doch zwei Themen liegen ÖVP-Bürgermeister Andreas Stockinger ganz besonders am Herzen: die zweite Turnhalle und der Ortsbus.

  1 / 2   Wer vom Ortsteil Unterschauersberg Richtung Tal geht, hat derzeit einen herrlichen Ausblick auf das Schloss Bruckhof. (Foto: Marktgemeinde Thalheim)

Rufe nach einer größeren beziehungsweise zweiten Turnhalle sind in den letzten Jahren immer lauter geworden. Mittlerweile ist aber auch die Nachfrage von kleineren Einheiten, wie Yoga, Seniorenturnen oder kleinen Gruppen, die untertags die Turnhalle benutzen wollen, derartig gestiegen, dass etwas passieren muss. „Schon alleine wegen dem Aspekt, dass wir eine Gesunde Gemeinde sind“, so Stockinger. Gespräche mit allen zukünftigen Nutzern wurden schon geführt: mit den Lehrern, den Verantwortlichen der Sportvereine und der Kulturvereine. „In dieser Größenordnung müssen wir einen Architektenwettbewerb machen und der soll Ende des Jahres ausgelobt werden“, erklärt Stockinger. In der Planungsphase werde man auch die mögliche Mittagsausspeisung für alle Volksschulkinder andenken müssen. „Das geistert seit zehn Jahren herum und wir müssen damit rechnen, dass sie mittelfristig kommt und dann wollen wir nicht noch einmal planen müssen“, so der Bürgermeister.

Für Sport und Kultur

Die neue Turnhalle wird in etwa so groß werden wie die bestehende „und wir würden bevorzugen, dass man sie verbinden kann. Da die akustische Ausführung auch für die sportliche Nutzung wichtig ist, brauchen wir uns für Kulturveranstaltungen nicht extra noch Gedanken machen“, berichtet Stockinger. Wann tatsächlich gebaut wird, ist allerdings noch offen. „Vielleicht warten wir auch ein halbes Jahr länger, damit die Preise wieder etwas zurückgehen“, lässt der Bürgermeister den Zeitplan noch offen.

Ortsbus fährt im Dezember

Fix ist hingegen, dass der Thalheimer Ortsbus im Dezember 2022 seine erste Runde dreht. „Der Bus wurde genehmigt und begleitet vom Verkehrsverbund haben wir Haltestellen und Takt festgelegt“, freut sich Stockinger, dass der 20-sitzige Ortsbus den Reinberg und das Betriebsbaugebiet abdeckt. Die Linie 15 wird nicht wie angedacht aufgelassen, sondern sogar noch verstärkt. „Für Fronius in der Neuen Welt ist es ganz wichtig, öffentlich erreichbar zu sein, deshalb wird der Takt verdichtet und es gibt dort sogar eine eigene Haltestelle.“ Eine prominente Haltestelle, die auch vom überregionalen Linienverkehr angefahren wird, gibt es auch im Betriebsbaugebiet.

„Zuckerl“ für´s Umsteigen

Die Tickets für den Ortsbus werden über den Verbund zu kaufen sein, „aber am Anfang gibt es sicher eine Phase, wo man ihn gratis testen kann beziehungsweise wird es von der Gemeinde ein Zuckerl fürs Umsteigen vom Auto auf die Öffis geben“, stellt der Bürgermeister in Aussicht.


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