Das Messegelände schrumpft ab 2024: Eine Strategie braucht es jetzt

Gerald Nowak Tips Redaktion Gerald Nowak, 27.11.2022 18:08 Uhr

WELS. Die Agraria kommt erst wieder 2026. Bis dahin wird sich am Erscheinungsbild des Areals aber einiges geändert haben. Die Hallen 1 bis 13 entlang der Traun sind verschwunden. Der Anriss beginnt 2024, spätestens 2025. WKO-Obmann Franz Edlbauer und VP-Wirtschaftsstadtrat Martin Oberndorfer fordern jetzt eine klare Strategie.

Die Beiden haben sich auf jeden Fall festgelegt: „Wir brauchen bei der nächsten Agraria eine neue Halle“, ist Edlbauer überzeugt und „Wir werden auch weiterhin bei den gro0ßen Messen wie der Agraria und der WeBuild-Energiesparmesse mobile Hallen brauchen“. Aber Bau einer modernen Messehalle 2022 wird unumgänglich sein. Das alles würde den Flächenverlust nicht völlig wettmachen :“Für den flächenmäßig größten Messestandort Österreichs sei aber ein errechnetes Minus von 25 Prozent zu verschmerzen“, ist sich Edlbauer sicher. Es braucht jetzt eine klare Zukunftsstrategie und Prognose: „Ich könnte mir durchaus vorstellen externe Berater zu holen“, ergänzt Oberndorfer. Bei den Kosten hofft man auf die Unterstützung von Bund und Land. Vor allem aus Linz kommen positive Töne. „Die neue Halle bietet ja auch Möglichkeiten für Vermietungen“, meint der Wirtschaftskämmerer.

Multifunktionale Halle

Es ist klar, dass die Halle mehrere Funktionen haben soll: „Es geht um Kongresse, Konzerte aber auch internationale Sportveranstaltungen. Damit kann die Messe neue Geschäftsfelder erschließen“, sagt der Wirtschaftsstadtrat. Aber auch hier sei es unumgänglich Experten zu Rate zu ziehen. Es gehe um eine ordentliche Akustik, aber auch Funktionalität. Es gibt genug Beispiele, wo so solche Mehrfach-Nutzungen funktionieren.

In einem weiteren Punkt sind sich die Herren einig. Es braucht weder Parkhaus noch Tiefgarage. Das würde die Probleme bei großen Events nicht verkleinern. Es gehe um ein durchdachtes Shuttle-Konzept an der Peripherie der Stadt, einen Ausbau der Messe-Haltestelle für die Bahn und noch einiges mehr: „Wir sind für die Zusammenarbeit bereit. Es muss nur losgehen“, so Edlbauer und Oberndorfer.

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