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WELS. Die Conclusio aus den zahlreichen Wortmeldungen und Vorträgen der Experten war klar. Seit vielen Jahren wird immer wieder darüber gesprochen, aber es passiert wenig, um die regionale Wirtschaft aus dem Bürokratie- und Regulierungsdschungel zu führen.

Franz Schausberger (Foto: Neumayr)
Franz Schausberger (Foto: Neumayr)

Das Institut der Regionen Europas veranstaltete in der Wirtschaftskammer eine hochkarätig besetzte Fachkonferenz zum Thema Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftemangel. Doch immer mehr Bürokratie, bis ins Detail gehende Regulierung, zeitraubendes Berichtswesen und der massive Arbeitskräftemangel gefährden die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen in der globalisierten Welt, stellt der IRE-Vorsitzende Franz Schausberger fest und erklärt die Intention der Fachkonferenz: „Wir wollen ein Forum bieten, um sachlich und lösungsorientiert über Herausforderungen in Europa und den Regionen zu diskutieren.“

VP-Landesrat Markus Achleitner skizzierte die Lösungsansätze Oberösterreichs, der größten Industrieregion Österreichs, zum Thema Wettbewerbsfähigkeit. Als Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft erklärten Vorständin Kathrin Kühtreiber-Leitner (Oberösterreichische Versicherung), Thomas Bründl (GF Starlim-Sterner) und Wolfgang Kellner (Sparkasse OÖ) mit Beispielen aus der Praxis, wie zu detaillierte Regulierung Unternehmen fessle und Innovation abwürge, wovon besonders außereuropäische Regionen profitieren würden.

Einig waren sich alle Experten und Referenten, dass Europa in vielen Bereichen zurückfalle und Wettbewerbsfähigkeit gegenüber aufstrebenden Regionen verliere. Aber: Man dürfe nicht zu pessimistisch sein: Andere Regionen haben auch Probleme und Bürokratie. Die offene Gesellschaft, Rechtsstaatlichkeit und soziale Marktwirtschaft bieten viele Vorteile, man müsse jedoch die Stärken von Innovationsfähigkeit und Marktwirtschaft stärker walten lassen. Die EU-Behörden müssen in der kommenden Periode die Regulierung stark reduzieren.


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