Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WELS. Die Arbeitslosigkeit in der Region ist weiter angestiegen. 3.913 Personen sind arbeitslos gemeldet, das sind um 744 mehr als im Jahr 2023. Besonders markant sind die Anstiege im Bereich Metall/Elektro und den Hilfsberufen.

Welser AMS Zentrale (Foto: Tips)
Welser AMS Zentrale (Foto: Tips)

Es gibt nicht die große Krise. Allerdings verfestigt sich eine pessimistische Einschätzung der Unternehmen aufgrund des fehlenden Wirtschaftswachstums, der Konjunkturschwäche und der im Vergleich zu den Vorjahren bescheideneren Auftragsvolumina, ,meint der Leiter des AMS Wels, Othmar Kraml. und weiter „Nach COVID waren wir von stark sinkenden Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitig stark steigenden Meldungen von offenen Stellen verwöhnt. Von einer raschen Erholung in diesem Jahr müssen wir uns wohl leider verabschieden“, resümiert Kraml, der auf eine Entspannung ab 2025 hofft. Männer (plus 28,0 Prozent) und Ausländer (plus 47,8 Prozent) sind deutlich stärker vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Erfreulich ist der Umstand, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen nicht gestiegen, sondern sogar leicht gesunken ist (501, minus 21. Und ein gutes Bild zeigt auch der Lehrstellenmarkt. Insgesamt können 146 Jugendliche zwischen 372 Lehrstellen wählen.

Offene Stellen

Der Stellenzugang im abgelaufenen Monat lag mit 863 deutlich niedriger als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres (minus 397 oder 31,5 Prozent). Besonders betroffen sind hier die Bereiche Hilfsberufe, Büro und Arbeitskräfteüberlasser.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden