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WELS. Überraschung und Ärger verursachte der Umwidmungsstop für den Bau der Digitaluni in Linz Urfahr. FP-Bürgermeister Andreas Rabl wirft Wels als möglichen Standort jetzt wieder in den Ring.

So könnte die Uni in Wels aussehen. (Foto: Delta Ziviltechniker)
So könnte die Uni in Wels aussehen. (Foto: Delta Ziviltechniker)

Der für Planung zuständige Linzer Vizebürgermeister Dietmar Prammer (SP) zog die Notbremse bei der Umwidmung. Landesrat Markus Achleiter zeigte sich höchst verärgert. Wels sieht dies alles wieder als Chance. „Wir haben das Potenzial, die Infrastruktur und vor allem den Willen diesen entscheidenden Schritt zu gehen.  Die Ansiedelung der Digitaluni IT:U wäre eine logische Fortsetzung für diese Entwicklung. Wir hoffen sehr, dass unser Konzept ernsthaft in Betracht gezogen wird. Wels war und ist der ideale Standort für die IT:U.“

Bereits vor dem Zuschlag für Linz, stellte die Stadt Wels eine Bewerbung vor. Es geht um zwei Standorte in Bahnhofsnähe. Teilweise bestehen für diese Standorte schon fertig genehmigte Projekte mit mehreren zehntausend Quadratmetern Bürofläche. Darüber hinaus steht auch die jetzige Firmenzentrale der eww-Gruppe mit einem bezugsfertigen Büroturm zur Verfügung, da die eww-Gruppe in den nächsten zwei Jahren die Übersiedelung in die neue Firmenzentrale Linzerstraße 275 plant. Damit werden nochmals mehrere tausend Quadratmeter zum sofortigen Bezug direkt neben der Fachhochschule bereit. 

Und gerade diese räumliche Nähe zur Fachhochschule wäre ein weiterer Pluspunkt für den Standort in Wels, räumt Rabl ein.


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