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35 Millionen Euro investiert: Richter Pharma startet hochmoderne Produktionsanlage

Gerald Nowak, 12.09.2025 12:20

WELS. „Der neue Produktionskomplex ist so nicht nur ein Meilenstein für Richter Pharma, sondern auch für die medizinische Versorgungssicherheit des Landes“, ist der Vorstandsvorsitzende der Richter Pharma, Roland Huemer überzeugt. In den kommenden Wochen wird die Herstellung von veterinärmedizinischen Arzneimitteln hochgefahren. Insgesamt investiert das Unternehmen 35 Millionen Euro.

vlnr. VetViva-GF Andreas Asamer, VetViva-GF Bernd Follrich, WK-Vizepräs.in Angelika Sery-Froschauer, FP-Welser Bgm. Andreas Rabl, Richter-Pharma-Eigentümer Florian Fritsch. VP-LH Thomas Stelzer, Richter-Pharma-CEO Roland Huemer, Richter-Pharma-CFO Petra Hofer und IV-OÖ-Präs. Thomas Bründl (Foto: Richter Pharma/APA-Fotoservice/Greindl)

Im Jänner 2023 war der Spatenstich. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat Richter Pharma die Pharmaproduktion des Tochterunternehmens VetViva Richter in Wels feierlich eröffnet.Das Projekt ist auch Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens. 120 Menschen finden in dem Projekt einen sicheren Arbeitsplatz.

Die neue Produktion konzentriert sich auf Veterinärarzneimittel, insbesondere im Bereich der Schmerzbehandlung. Diese Medikamente tragen wesentlich zur Tiergesundheit bei Hund und Katze bei, bei Nutztieren im Agrarbereich auch zur Sicherstellung der Lebensmittelqualität. Mit der hochmodernen Abfülllinie als Herzstück kann Richter Pharma künftig rund 10 Millionen Flaschen pro Jahr produzieren – eine Verdreifachung der bisherigen Kapazität! Das ist ein wichtiger Beitrag für eine sichere Medikamentenverfügbarkeit. Bereits heute hält das Tochterunternehmen VetViva Richter knapp 800 Arzneimittelzulassungen und exportiert in über 50 Länder weltweit.

„Mit diesem Investment verstärken wir unseren Versorgungsauftrag für die Tiergesundheit mit Arzneimitteln ‚Made in Austria‘“, so Huemer.

Der neue Gebäudekomplex ist an die Fernwärme angeschlossen, nutzt Wärmerückgewinnung aus Kälte- und Dampfanlagen und wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Durch eine hochtechnologische Wasseraufbereitung kann Frischwasser gespart und Prozesswasser optimal mit hohem Wiederverwertungsanteil verwendet werden.


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