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WELS/SATTLEDT. Sie sind gekommen, um viel zu lernen und hoffentlich zu bleiben: Die Rede ist von den 42 jungen Talenten, die im Herbst ihre Lehre bei Fronius begonnen haben. Das Technologienunternehmen bildet aktuell 171 Lehrlinge in 14 verschiedenen Berufsfeldern aus.

Firmenchefin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß (vorne Mitte) begrüßt die 42 Fronius Future Talents. (Foto: Fronius International)

Fronius zählt zu den größten Lehrlingsausbildern in Oberösterreich. Mit dem Start von 42 Future Talents unterstreicht das Traditionsunternehmen diese Rolle einmal mehr. Die angehenden Fachkräfte decken künftig das Know-how aus 14 Berufsbildern ab: von der Elektronik, Mechatronik und Elektrotechnik über kaufmännische und IT-Berufe bis hin zur Metalltechnik und der Lehre zum Koch. Mit dem Beginn des neuen Lehrjahrs befinden sich nun 171 Jugendliche gleichzeitig bei Fronius in Ausbildung. 

Positiv in die Zukunft

„Ich erlebe die Jugendlichen, die bei uns beginnen, durchwegs motiviert, neugierig und leistungsbereit“, betont Bettina Huemer, Leiterin der Lehrlingsausbildung. „Bei Fronius zeigen wir jungen Erwachsenen, welche Chancen und Perspektiven sie haben, um eine lebenswerte Welt aktiv mitzugestalten. Denn: Wer ein sinnvolles Ziel vor Augen hat, lernt viel leichter und entwickelt einen wertvollen Eigenantrieb.“

Nah an der Praxis

Fronius legt großen Wert darauf, dass die Lehrlinge während der Ausbildung mitten im Geschehen sind, also neben theoretischen Inhalten vor allem in der Praxis durchs Mitarbeiten lernen. Als Unternehmen, das in der Solarelektronik, Schweißtechnologie und Batterieladetechnik tätig ist, verknüpft Fronius deshalb das Basiswissen mit der digitalen Welt und lässt digitalem Lernen und dem Thema „Künstliche Intelligenz“ jenen Raum, den es aktuell braucht. „Bei uns wird beispielsweise die Handy-Nutzung nicht von Vornherein verboten. Wir zeigen den Jugendlichen vielmehr, wie sie ihr Handy sinnvoll zur Wissenserweiterung in den Arbeitsalltag integrieren können“, erklärt Huemer.

Lehre heißt lernen

Fakt ist, dass Wissensvermittlung, Arbeitswelt und Arbeitsweise digitaler werden, neue Lehrberufe wie jener des Applikationsentwicklers daraus entstehen und beispielsweise Zerspanungstechniker heutzutage nicht nur Fingerfertigkeit beweisen, sondern auch direkt an der Maschine programmieren.

Fakt ist, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. „Wer neu in die Arbeitswelt startet, unterstützt zu Beginn bei einfachen Tätigkeiten“, weiß Huemer. „Denn Lehre heißt lernen – und zwar lernen mit Sinn und vor allem in der Praxis. Wir sind uns bei Fronius bewusst, dass die Jugend unsere Zukunft ist und wir mit den Lehrlingen von heute den Erfolg von morgen gestalten. Es ist die Jugend, die bewegt – und wir können sie dabei ein Stück des Weges begleiten.“


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